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Tipps für die Wohnungseinrichtung
Ratgeber

Wohnungseinrichtung leicht gemacht: Tipps für ein Zuhause zum Wohlfühlen

Unser Zuhause ist ein Rückzugsort. Idealerweise fühlen wir uns hier wohl und geborgen. Schließlich verbringen wir den Großteil unserer Zeit in der eigenen Wohnung: Hier spielt sich das Leben ab – hier entspannen wir vom Tag, kochen, essen, schlafen, laden Freunde ein, spielen mit den Kindern, erleben traurige und fröhliche Momente. Deshalb ist es so wichtig, ein besonderes Augenmerk auf die Wohnungseinrichtung zu legen.

In unseren Tipps zur Wohnungseinrichtung erfahren Sie, wie Sie mit kleinen Veränderungen eine große Wirkung erzielen, wie ein Tapetenwechsel auch ohne neue Tapete klappt, welche Einrichtungsfehler Sie vermeiden sollten und wie Sie kleine und große Räume am besten gestalten.


10 einfache Einrichtungstipps für jede Wohnung

Um eine Wohnung schön einzurichten, braucht es viel Zeit und Geld? Das ist ein Irrglaube! Mit diesen einfachen Einrichtungstipps bekommt Ihre Wohnung den richtigen Wohlfühlfaktor:
Eingerichteter Raum

Weniger ist mehr: Setzen Sie auf Naturtöne statt grelle Farben

Sie mögen es bunt? Farben bringen Lebensfreude in Ihre vier Wände, aber wie so oft gilt auch hier: Weniger ist mehr. Präsentieren sich Möbel, Wände, Textilien und Deko in vielen bunten Farben, entsteht schnell Unruhe im Raum. Wenn dann noch die Gegenstände des Lebens hinzukommen – wie die Handtasche, die Jacke, ein Stapel Zeitschriften oder die Bücher im Regal – verstärkt sich der Unruhe-Effekt zusätzlich.

Bevorzugen Sie also bei Möbeln und Co natürliche Materialien wie Holz sowie gedeckte Farben. So wirkt der Raum aufgeräumter und harmonischer. Streichen Sie die Wände in sanften Farben der Natur wie einem erdigen Braun, zarten Cremetönen, warmen Grüntönen oder verschiedenen Graunuancen.

Wenn Sie Farbakzente setzen möchten, wählen Sie zum Beispiel bunte Bezüge für die Sofakissen, farbige Platzsets oder auch einen Blumenstrauß. Diese Elemente lassen sich einfach und günstig austauschen, wenn Sie sich daran sattgesehen haben. Ein knalliges Sofa tauschen Sie hingegen nicht so einfach aus und um die grelle Wandfarbe zu ändern, müssen Sie eine Renovierungsaktion starten.

Eingerichteter Raum
Beleuchtung im Wohnzimmer
Beleuchtung im Wohnzimmer

Es werde Licht, aber dezent: Indirekte Beleuchtung schafft Stimmung

Ob Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche oder Bad: Die Beleuchtung spielt eine wesentliche Rolle bei der Raumwirkung. Eine grelle Deckenlampe schafft Bahnhofsatmosphäre. Wer lieber auf Gemütlichkeit setzt, stellt zum Beispiel Steh- und Tischleuchten im Raum auf oder bringt Wandleuchten mit einer Sichtblende an. So entstehen Lichtpunkte im Raum, die ihm Struktur verleihen und ihn wohnlicher machen.

Mit Beleuchtung setzen Sie auch Möbelstücke und Bilder in Szene, indem Sie sie gezielt anleuchten. Besonders geeignet für Nischen und Stellen mit leicht brennbaren Materialien sind LEDs: Sie verbrauchen kaum Strom und heizen sich nicht auf.

Struktur in der Einrichtung: Trennen Sie einzelne Wohnbereiche optisch voneinander

Ein Raum, mehrere Funktionen: Häufig erfüllt ein Zimmer nicht nur einen Zweck, sondern ist zum Beispiel Wohn- und Esszimmer oder Schlaf- und Arbeitszimmer zugleich. Eine Einraumwohnung vereint sogar alle Wohnbereiche auf wenig Raum. Fehlt es hier an Struktur, wirkt auch ein aufgeräumter Raum unordentlich. Schaffen Sie deshalb in Räumen, die mehreren Zwecken dienen, klar abgegrenzte Zonen. Nutzen Sie Regale, Sofas oder Sideboards als Raumtrenner. Teppiche, Lampen und Bilder, die klar einer Zone zugeordnet sind, unterstreichen die Aufteilung.

Regal in der Wohnung

Ausmisten und Ordnung halten: Aufgeräumt wohnt es sich schöner

Vollgestopfte Bücherregale, eine überladene Garderobe, Papierstapel auf dem Schreibtisch: Wer im Chaos lebt, kommt schlechter zur Ruhe. Starten Sie eine Entrümpelungsaktion und werden Sie all die Gegenstände los, die Sie nicht brauchen. So schaffen Sie nicht nur neuen Stauraum für wirklich wichtige Dinge, sondern auch mehr Leichtigkeit in der Einrichtung Ihrer Wohnung. Denn ein Regal, das nicht bis zum letzten Zentimeter mit Büchern belegt ist, wirkt aufgeräumter und ist angenehmer anzuschauen.

Wenn Sie einmal Platz geschaffen haben, bleiben Sie konsequent! Halten Sie Ordnung, indem Sie jeden Tag wenige Minuten dafür investieren und die Dinge an ihren Platz verstauen. Überlegen Sie außerdem bei jeder Anschaffung: Brauche ich diesen Gegenstand wirklich?

Regal in der Wohnung
Dekoration im Flur
Dekoration im Flur

Staubfänger auf dem Sideboard: Seien Sie sparsam mit Deko

Wenn jede freie Fläche in Regalen, auf Sideboards, Fensterbänken und Tischen mit Vasen, Figürchen, Urlaubsandenken und Deko-Accessoires zugestellt ist, verbringen Sie nicht nur viel Zeit mit Staubwischen, der Raum wirkt zudem überladen. Picken Sie sich nur ein paar wenige Lieblingsstücke heraus – am besten solche, hinter denen sich eine Erinnerung verbirgt oder die eine persönliche Note haben: Die Schale, die Sie im ersten gemeinsamen Urlaub mit dem Partner oder der Partnerin von einem Kunsthandwerker gekauft haben oder die selbstgetöpferte Tonfigur, die Sie von Ihrem Kind zum Geburtstag bekommen haben. Diese Stücke haben Charme und erzählen Ihre Geschichte. Setzen Sie sie in Szene und verzichten auf Nippes, der Ihnen nichts bedeutet. So verleihen Sie Ihrem Zuhause eine persönliche Note und schaffen gleichzeitig eine harmonische Atmosphäre.

Heute so, morgen anders: Folgen Sie nicht jedem Einrichtungstrend

Einrichtungstrends wechseln beinahe so schnell wie Jahreszeiten. Wer jedem Wohn- und Dekotrend folgt und seine Einrichtung stets danach ändern möchte, braucht viel Zeit und Geld. Setzen Sie lieber auf zeitlose Möbel, anstatt darauf zu schauen, was gerade in Mode ist. Finden Sie Ihren eigenen Stil, der am besten zu Ihnen passt, Ihre Persönlichkeit widerspiegelt und in dem Sie sich wohlfühlen. Wenn Ihnen dennoch mal nach einer Veränderung ist, tauschen Sie die Sofakissen, die Vorhänge oder den Teppich aus – das macht bereits viel aus! Und wenn Sie bereit sind, mehr Zeit zu investieren und ein wenig Aufwand zu betreiben, streichen Sie Ihre Wände neu. Das ist immer noch einfacher, günstiger und nachhaltiger, als neue Möbel zu kaufen. Oder wie wäre es mit Do-it-Yourself-Möbeln aus wiederverwerteten Materialien ?

Zimmerplfanzen in der Wohnung

Grüne Inseln: Zimmerpflanzen verleihen jedem Raum Lebendigkeit

Sie sehen nicht nur schön aus, sie verbessern auch das Raumklima, erwecken Räume zum Leben und wirken beruhigend: Zimmerpflanzen. Kaum ein Möbelstück oder Dekorationselement kann so einfach Wohnlichkeit schaffen, wie die grünen Mitbewohner – egal ob ein kleines Pflänzchen auf der Kommode im Flur oder ein großer Baum im Kübel neben dem Sofa.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Zimmerpflanze zum vorgesehenen Standort passt: Gibt es hier viel Licht oder ist es eher dunkel? Steht die Blume im Bad, wo es feucht ist? Lassen Sie sich im Fachhandel beraten, welche Pflanzenarten sich wo am wohlsten fühlen. Wählen Sie Übertöpfe, die zur Einrichtung im jeweiligen Raum passen.

Unser Tipp: In der Küche machen sich Kräuter wie Basilikum, Oregano, Rosmarin und Co besonders gut – und verfeinern zudem Ihre Speisen.

Zimmerplfanzen in der Wohnung
Bilderrahmen in der Wohnung
Bilderrahmen in der Wohnung

Alles im Rahmen: Hängen Sie Bilder an die Wand

Kahle Wände wirken leb- und lieblos. Einzelne Bilder an der Wand erscheinen meist verloren – außer es handelt sich um ein besonderes, großformatiges Kunstwerk. Probieren Sie doch einmal die sogenannte Habsburger Hängung aus: Dazu gruppieren Sie auf einer großen Wandfläche unterschiedliche Bilder. Die Herausforderung dabei ist, dass sie trotz verschiedener Formate, Motive und Rahmen ein harmonisches Ganzes bilden. Probieren Sie am besten auf dem Boden aus, welche Bilder in welcher Anordnung zusammenpassen. Wenn das Gesamtbild stimmig ist, machen Sie ein Foto davon und bringen die Bilder nach dieser Vorlage an der Wand an.

Bei der Rasterhängung sind die Bilder wie bei einem Schachbrettmuster gleichmäßig geometrisch angeordnet, mit jeweils exakt den gleichen Abständen zu allen Seiten. Die Rasterhängung empfiehlt sich bei Bildern im selben Format und mit den gleichen Bilderrahmen.

Ein besonders stimmiges Raumbild schaffen Sie, wenn sich Farben aus dem Wandbild oder dem Bilderrahmen im Raum widerfinden – zum Beispiel in den Gardinen, dem Teppich oder den Möbeln.

Mehr zum Thema Bilder aufhängen erfahren Sie in unserem Kundenmagazin (Ausgabe Winter 2019).

Lassen Sie sich Zeit: Der Weg ist das Ziel

Eine Wohnung entwickelt sich zusammen mit ihren Bewohnern. Wer schon kurze Zeit nach dem Einzug eine perfekt eingerichtete Wohnung anstrebt, läuft Gefahr, dass sie am Ende aussieht wie aus dem Möbelkatalog: schön, aber unpersönlich. Oft kommen die besten Einrichtungsideen erst nach einiger Zeit, wenn Sie in der Wohnung leben und die Gegebenheiten besser kennenlernen. Vielleicht gibt es eine Ecke im Wohnzimmer, für die Sie erst nach Monaten das perfekte Tischchen auf dem Flohmarkt entdecken. Gerade bei der ersten gemeinsamen Wohnung ist es für die Paare wichtig, den gemeinsamen Stil auszuloten. Deshalb ist das unser wohl wichtigster Wohntipp: Lassen Sie sich Zeit – die perfekte Wohnungseinrichtung entsteht nicht von jetzt auf gleich! Achten Sie darauf, dass sich keine ewigen Übergangslösungen festsetzen.


Kleiner Raum: Schlafzimmer

Tipps für kleine Räume: So richten Sie platzsparend ein

Kleine Räume stimmig einzurichten und dabei genug Stauraum zu gewinnen, ist eine Herausforderung. Mit diesen Einrichtungstipps wirkt auch der kleinste Raum in Ihrer Wohnung größer:

  • Ordnung halten: Wer wenig Platz hat, sollte Ordnung halten und regelmäßig ausmisten – oder sich in Minimalismus üben. Stellen Sie sich immer die Frage, ob Sie den Gegenstand wirklich brauchen, bevor Sie etwas Neues kaufen.
  • Helle Farben und viel Licht: Helle Farben an Wänden, Möbeln und Wohntextilien lassen jeden Raum größer erscheinen. Verteilen Sie zudem Lichtquellen im ganzen Raum. Wandleuchten sind platzsparender als Stehlampen!
  • Achten Sie auf die Proportionen: Ein extra großes Sofa oder ein riesiger Esstisch passen nicht in ein kleines Wohnzimmer – das dürfte jedem klar sein. Wählen Sie aber auch nicht nur besonders kleine Möbel, denn dann bekommt das Zimmer den Charakter eines Puppenhauses. Finden Sie einen Mittelweg und mixen Sie etwas größere und kleine Möbel miteinander.
  • Nutzen Sie den vorhandenen Raum aus: Ein Schreibtisch in der Ecke, Regale bis zur Decke, ein Bettkasten unter dem Bett – lassen Sie keinen Stauraum ungenutzt! Werden Sie kreativ: Wie wäre es zum Beispiel mit Hängepflanzen? Die nehmen wenig Raum ein und sehen toll aus.
  • Zwei in eins: Clever designte Möbel und Multifunktionsmöbel sind wahre Platzwunder. Wählen Sie Klapptische, Schlafsofas, Schrankbetten und Co zum Einrichten kleiner Räume und Wohnungen.
  • Klare Zonen: In großen wie kleinen Räumen gilt – teilen Sie Räume, die mehrere Zwecke erfüllen, klar auf. Für kleine Räume eignen sich Regale, Kommoden und Sideboards als Raumteiler besonders gut – denn sie bieten zusätzlich Stauraum.
  • Spieglein, Spieglein an der Wand: Hängen Sie Spiegel auf, denn die lassen jeden Raum größer erscheinen. In engen Fluren und kleinen Badezimmern erfüllen sie zudem einen weiteren Zweck, denn hier brauchen Sie sowieso einen Spiegel.
Kleiner Raum: Schlafzimmer

Großer Raum: Wohnzimmer mit Küche
Großer Raum: Wohnzimmer mit Küche

Tipps für große Räume: So nutzen Sie den Platz am besten aus

Über zu viel Platz beschwert sich wohl niemand – doch einen großen Raum so einzurichten, dass er stimmig und gemütlich wirkt, ist eine Herausforderung. Mit diesen Tipps gelingt auch die Einrichtung eines großzügigeren Zimmers:

  • XXL-Möbel: In einem weitläufigen Raum machen sich ein extragroßes Sofa, ein langer Esstisch oder ein breites Bücherregal besonders gut. Lassen Sie um die großen Möbelstücke herum genügend Platz, damit sie ihre Wirkung entfalten können. Stellen Sie den Raum jedoch nicht voll mit riesigen Möbeln – ein Exemplar reicht aus, sonst wirkt auch ein großes Zimmer schnell überladen.
  • Wohnbereiche kreieren: Auch große Räume brauchen kleine Wohninseln, die klar voneinander getrennt sind. Neben der Sofaecke steht womöglich der Esstisch und neben der Terrassentür ein Ohrensessel mit einem Fußhocker als Leseecke oder ein Sekretär als Arbeitsplatz. Die einzelnen Wohnbereiche verleihen dem Raum Struktur und Gemütlichkeit.
  • Weg von den Wänden: Alle Möbel stehen an der Wand und in der Mitte ist eine riesige freie Fläche? Das wirkt ungemütlich und unstrukturiert! Rücken Sie die Möbel in die Mitte des Raumes. Stellen Sie Sofas und Sessel einander gegenüber, lassen Sie dem Esstisch genügend Luft zur Wand und stellen Sie ein Sideboard auch mal quer in den Raum – das alles natürlich planvoll und unter Berücksichtigung des vorangehenden Punktes. Sie werden sehen: So zieht Gemütlichkeit in Ihren großen Raum ein!
  • Deko in Szene setzen: Ein großzügiges Zimmer bietet Ihnen Raum für ausgefallene Deko-Ideen. Setzen Sie zum Beispiel eine große Vase in Szene oder platzieren Sie eine überdimensionale Stehlampe neben dem Sofa. Auch große Pflanzen in zur Einrichtung passenden Kübeln machen sich gut.
  • Eine Verbindung schaffen: Damit der Raum wie eine Einheit wirkt und nicht wie eine Ansammlung verschiedener Wohnbereiche, setzen Sie verbindende Elemente ein. Das kann beispielsweise ein Stoff sein, aus dem die Sofakissenbezüge, die Vorhänge und die Esstischdekoration gemacht sind. Oder Sie wählen Möbel aus dem gleichen Holz. Egal wie der rote Faden sich darstellt – er sollte vorhanden sein.

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