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Das Wichtigste zur Wohnungserstausstattung auf einen Blick
- Zur Erstausstattung gehören in der Regel Möbel, Küchenausstattung, Bad und Haushalt.
- Nicht alles muss sofort da sein: Schlafen, Kochen und Hygiene haben Priorität. Dekoration und Komfort können später folgen.
- Für die erste Nacht reichen Matratze, Bettwäsche, Toilettenpapier und grundlegende Hygieneartikel.
- Eine minimale Erstausstattung ist ab etwa 500 € bis 800 € möglich, eine solide Grundausstattung liegt eher bei 1.500 € bis 2.500 €.
- Wer schrittweise einrichtet und gezielt auf Second-Hand-Angebote setzt, kann die Kosten deutlich senken.
- Eine vollständige Checkliste zum Abhaken finden Sie weiter unten im Artikel. Sie ist auch als Download verfügbar.
Was gehört zur Erstausstattung einer Wohnung?
Unter Erstausstattung versteht man alle Einrichtungsgegenstände und Haushaltsmittel, die für ein grundlegend funktionierendes Wohnleben notwendig sind. Sie umfasst alles, was man braucht, um in einer neuen Wohnung schlafen, kochen, waschen und den Alltag bewältigen zu können.
Typischerweise gliedert sich die Erstausstattung in vier Bereiche:
- Möbel und Wohnen: Schlafmöglichkeit, Sitzgelegenheiten, Stauraum und Beleuchtung bilden die Grundlage.
- Küche: Kochutensilien, Geschirr, Besteck und grundlegende Elektrogeräte machen die Küche alltagstauglich.
- Bad: Handtücher, Duschvorhang, Hygieneartikel und Toilettenpapier gehören vom ersten Tag an dazu.
- Haushalt und Reinigung: Putzmittel, Staubsauger und ein funktionierendes Müllsystem sind unverzichtbar.
Wie umfangreich die Erstausstattung ausfällt, hängt von der persönlichen Lebenssituation, der Wohnungsgröße und dem verfügbaren Budget ab. Eine detaillierte Checkliste für alle Bereiche finden Sie im nächsten Abschnitt.
Checkliste: Erstausstattung für die Wohnung
Die folgende Checkliste gibt Ihnen einen vollständigen Überblick über die wichtigsten Bereiche der Erstausstattung. Unten finden Sie die Checkliste auch zum Download.
Bad
- Handtücher
- Duschvorhang mit Stange
- Hygiene- und Pflegeartikel
- Toilettenpapier
- Spiegel
- Zahnputzbecher und Seifenspender
- Mülleimer
- Ablage- und Waschbeckenzubehör
Wäsche & Organisation
- Wäscheständer oder Trockner
- Wäschekorb
- Waschmittel
- Kleiderbügel
- Aufbewahrungsboxen
Küche
- Töpfe und Pfannen
- Messer und Schneidebrett
- Geschirr und Besteck
- Gläser und Tassen
- Dosenöffner, Sparschäler, Reibe
- Topflappen und Ofenhandschuhe
- Küchenrolle und Spülmittel
- Frischhaltefolie und Gefrierbeutel
- kleine Elektrogeräte (z. B. Wasserkocher)
Haushalt & Reinigung
- Staubsauger oder Besen
- Wischmopp oder Bodenwischer
- WC-Bürste
- Putzmittel
- Fensterleder oder Glasreiniger
- Eimer und Lappen
- Müllsystem (Eimer und Müllbeutel)
Sonstiges
- Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen
- Werkzeug (z. B. Hammer, Schraubenzieher)
- Erste-Hilfe-Set
- Batterien
- Taschenlampe
- Nähset für kleine Reparaturen
Küche
- Töpfe und Pfannen
- Messer und Schneidebrett
- Geschirr und Besteck
- Gläser und Tassen
- Dosenöffner, Sparschäler, Reibe
- Topflappen und Ofenhandschuhe
- Küchenrolle und Spülmittel
- Frischhaltefolie und Gefrierbeutel
- kleine Elektrogeräte (z. B. Wasserkocher)
Bad
- Handtücher
- Duschvorhang mit Stange
- Hygiene- und Pflegeartikel
- Toilettenpapier
- Spiegel
- Zahnputzbecher und Seifenspender
- Mülleimer
- Ablage- und Waschbeckenzubehör
Haushalt & Reinigung
- Staubsauger oder Besen
- Wischmopp oder Bodenwischer
- WC-Bürste
- Putzmittel
- Fensterleder oder Glasreiniger
- Eimer und Lappen
- Müllsystem (Eimer und Müllbeutel)
Wäsche & Organisation
- Wäscheständer oder Trockner
- Wäschekorb
- Waschmittel
- Kleiderbügel
- Aufbewahrungsboxen
Sonstiges
- Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen
- Werkzeug (z. B. Hammer, Schraubenzieher)
- Erste-Hilfe-Set
- Batterien
- Taschenlampe
- Nähset für kleine Reparaturen
Checkliste zum Download
Drucken Sie sich die Erstausstattungs-Checkliste aus und haken Sie Schritt für Schritt ab, was bereits vorhanden ist – hier finden Sie das PDF zum Download.
Was sollte man zuerst kaufen? Die wichtigsten Dinge für den Einzug
Nicht alles muss vor dem Einzug bereitstehen. Wer nach Priorität vorgeht, spart Geld und behält den Überblick. Diese Zeithorizonte helfen bei der Planung.
Für die erste Nacht
Die erste Nacht dreht sich um ein einziges Ziel: ankommen und schlafen können. Dafür brauchen Sie nur das Nötigste: alles Weitere kann warten.
- Schlafmöglichkeit (Matratze oder Bett)
- Bettwäsche und Kissen
- grundlegende Hygieneartikel (z. B. Handtuch, Toilettenpapier, Seife)
Für die ersten Tage
In den ersten Tagen geht es darum, den Alltag handlungsfähig zu machen. Sie müssen nicht perfekt eingerichtet sein, aber die wichtigsten Abläufe sollten funktionieren.
- einfache Küchenausstattung zum Kochen und Essen
- Kühlschrank und Kochmöglichkeit
- Waschmöglichkeiten
- grundlegende Reinigungsutensilien
- mindestens eine Lichtquelle pro Raum
Für die ersten Wochen
Sobald der Grundbedarf gedeckt ist, können Sie den Wohnkomfort gezielt erweitern. Jetzt lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Was fehlt Ihnen im Alltag wirklich?
Typische nächste Schritte sind zum Beispiel:
- zusätzliche Möbel wie Tisch, Stühle oder Stauraum
- eine erweiterte Küchenausstattung
- Haushaltsgeräte, die Ihnen den Alltag erleichtern
Orientieren Sie sich dabei an dem, was im Alltag tatsächlich fehlt.
Für die ersten Monate
Sobald Sie einige Zeit in Ihrer Wohnung gelebt haben, zeigt sich, welche Anschaffungen Ihren Wohnkomfort wirklich verbessern. Jetzt geht es weniger um Basisausstattung, sondern um Feinschliff und persönliche Gestaltung.
Typische nächste Schritte sind zum Beispiel:
- Dekoration und persönliche Einrichtungselemente (wie Bilder, Teppiche, Pflanzen oder Kissen)
- zusätzliche Möbel zur Optimierung von Stauraum oder Wohnbereichen (beispielsweise Beistelltische oder Balkonmöbel)
- Komfort- und Ausstattungsergänzungen nach individuellem Bedarf (z.B. Steh‑, Tisch- oder Akzentlampen, Vorratslösungen, Smart‑Home‑Zubehör)
Nehmen Sie sich Zeit für diese Entscheidungen: So vermeiden Sie Fehlkäufe, setzen Ihr Budget gezielt ein und richten sich Schritt für Schritt so ein, wie es zu Ihrem Alltag passt.
Mehr rund um den Umzug finden Sie auch in der Vonovia Umzugscheckliste.
Diese Werte beziehen sich auf eine 1- bis 2-Zimmer-Wohnung. Bei größeren Wohnungen oder wenn kaum etwas vorhanden ist, steigt der Bedarf entsprechend.
Ob die Erstausstattung günstig oder teuer wird, hängt vor allem von drei Dingen ab:
- wie viel bereits vorhanden ist,
- wie groß die Wohnung ist und
- ob überwiegend neue oder gebrauchte Einrichtung gekauft wird.
Wie kann man bei der Erstausstattung Geld sparen?
Die Erstausstattung einer Wohnung günstig zusammenzustellen ist gut möglich, wenn man weiß, wo man sucht und was wirklich sofort neu sein muss. Diese Tipps helfen, die Kosten niedrig zu halten:
- Schrittweise einrichten: Kaufen Sie zunächst nur, was Sie sofort brauchen. Was im Alltag wirklich fehlt, zeigt sich oft erst nach ein paar Wochen.
- Kleinanzeigen und Tauschbörsen nutzen: Möbel, Geschirr und Haushaltsgeräte gibt es dort oft 50 % bis 70 % günstiger als im Handel oder sogar kostenlos.
- Im Bekanntenkreis fragen: Umzüge sind häufig der Anlass, Dinge weiterzugeben. Oft lässt sich einiges unkompliziert übernehmen.
- Discounter für Basics nutzen: Putzmittel, Küchenhelfer und Aufbewahrungslösungen sind im Discounter günstig und völlig ausreichend.
- Übergangslösungen akzeptieren: Nicht alles muss von Anfang an die Dauerlösung sein, das spart Geld und lässt Raum für bessere Entscheidungen später.
Wer diese Tipps konsequent umsetzt, kann die Kosten für eine solide Erstausstattung deutlich unter 1.000 € halten.
Wer Bürgergeld oder andere Sozialleistungen bezieht, kann unter Umständen eine Beihilfe vom Jobcenter zur Erstausstattung beantragen. Lassen Sie sich hierzu am besten direkt beim zuständigen Jobcenter oder einer Sozialberatung beraten, um Ihre individuellen Ansprüche zu klären.
Ergänzende Informationen zu möglichen Entlastungen finden Sie auch auf unserer Website. Die Voraussetzungen und Leistungen variieren je nach individueller Situation.