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Vonovia kennzeichnet Habitatbäume im Quartier
Lebensraum für spezialisierte Arten
Anders als in einem gewöhnlichen Garten, der vor allem Generalisten wie Amseln, Marienkäfern oder Igeln einen Lebensraum bietet, sind Habitatbäume Rückzugsorte für spezialisierte Tier- und Pflanzenarten. In Städten seltenere Vogelarten wie Specht, Kauz und Kleiber nutzen die Baumhöhlen als Nistplatz, Fledermäuse finden in Rissen und unter loser Rinde ihr Quartier, und Insekten wie der Hirschkäfer besiedeln das Totholz. Gleichzeitig dienen Pilze und andere Organismen, die sich von absterbendem Holz ernähren, wiederum größeren Lebewesen als Nahrungsquelle. „Ein natürlicher Kreislauf, der mitten im Wohnquartier funktioniert, aber häufig ungesehen bleibt“, erklärt Vonovia Quartiersentwicklerin Nora Woker.
„Mit den neuen Schildern möchten wir auf die wertvollen Bäume aufmerksam machen und ein besseres Bewusstsein für die Flora und Fauna in der Stadt schaffen. Denn Naturschutz findet nicht nur in Wäldern oder Schutzgebieten statt, sondern auch direkt vor der Haustür unserer Mieterinnen und Mieter“, ergänzt Nora Woker.
Naturnah im Quartier
Neben dem Schutz der Habitatbäume schafft Vonovia weitere Rückzugsorte für Tiere. In Dortmund-Huckarde hat das Wohnungsunternehmen acht Holzkästen an Bäumen angebracht: vier Nistkästen für Staren und vier Fledermauskästen. Sie bieten zusätzliche Brut- und Rückzugsorte und ergänzen die natürlichen Strukturen der Habitatbäume.
Zudem hat Vonovia bereits vor einigen Jahren Wildblumenwiesen in seinen Quartieren angelegt, unter anderem in Westerfilde, Kirchlinde und Eving. Diese locken Insekten an und fördern damit die Artenvielfalt. Der Schutz von Habitatbäumen, die in der Nähe dieser Wiesen stehen, ergänzt diese Maßnahmen.
Bilder: Vonovia / Bierwald