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Modernisierung am Rheinauer Ring in Rastatt gestartet
An vier Mehrfamilienhäusern in Rastatt sind umfassende Modernisierungsarbeiten gestartet
Gebäude benötigen weniger Energie
Im Mittelpunkt der Modernisierung stehen Maßnahmen zur Senkung des Energiebedarfs. Dazu gehören die Dämmung der Fassaden sowie der Dachflächen und neue Wärmeschutzfenster in den Wohnungen und Treppenhäusern. Hinzu kommt ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage. Dadurch verteilt sich die Wärme künftig gleichmäßiger in den Gebäuden und die Heizungsanlage arbeitet effizienter.
Ein unabhängiges Gutachten prognostiziert, dass der Primärenergiebedarf der Gebäude nach der Modernisierung um rund 38 Prozent sinkt. Laut der Berechnung verringern sich die CO₂-Emissionen um 13,6 Kilogramm pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr. Die errechnete Heizkostenersparnis liegt bei durchschnittlich 0,89 Euro je Quadratmeter Wohnfläche und Monat. Für eine Wohnung mit 75 Quadratmetern entspricht das rechnerisch rund 67 Euro im Monat beziehungsweise etwa 800 Euro im Jahr. Die tatsächliche Ersparnis hängt unter anderem vom Energiepreis und dem individuellen Heizverhalten ab.
„Mit der Modernisierung senken wir den Energiebedarf der Gebäude. Das hilft den Mieterinnen und Mietern dabei, Heizenergie und Kosten zu sparen“, sagt Katharine Caulder, Regionalleiterin von Vonovia. „Davon profitieren die Bewohnerinnen und Bewohner langfristig.“
Vonovia verbindet Modernisierung und Instandhaltung
Parallel zur energetischen Modernisierung führt Vonovia umfangreiche Instandhaltungsarbeiten durch. Ein großer Teil davon entfällt auf die Flach- und Steildächer: Rund 900.000 Euro sind hierfür vorgesehen. Während der einjährigen Baumaßnahmen entfernen Fachkräfte am Flachdach den bisherigen Aufbau und bringen eine neue Abdichtung sowie eine 24 Zentimeter starke Gefälledämmung auf. Diese verbessert den Wärmeschutz und trägt dazu bei, den Energiebedarf des Gebäudes zu senken. Auch die Dachkuppeln werden erneuert. Damit beseitigt Vonovia zugleich bestehende Undichtigkeiten in diesem Bereich.
Zu den Instandhaltungen gehören auch neue Balkone, Rollläden, Dachrinnen und Regenfallrohre. Außerdem werden die Außenbeleuchtungen modernisiert, die Haustürvordächer saniert, die Türsprechanlagen erneuert und Arbeiten an den Grün- und Außenflächen durchgeführt. Die Instandhaltungen dienen dem langfristigen Erhalt der Gebäude und werden nicht auf die Miete umgelegt.
„Uns ist bewusst, dass Bauarbeiten vorübergehend Einschränkungen bedeuten. Deshalb setzen wir die energetische Modernisierung und die Instandhaltungsarbeiten bewusst gleichzeitig um“, sagt Katharine Caulder. „Das ist wirtschaftlich sinnvoll und vermeidet, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in wenigen Jahren erneut Bauarbeiten vor ihrer Tür haben.“ Vonovia hat die Mieterinnen und Mieter bereits im April über die bevorstehenden Arbeiten informiert.
Bild: Vonovia