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Die 2024 angelegte Grünfläche wurde in den vergangenen Wochen um eine weitreichende Unterpflanzung ergänzt. Ziel ist es, die Artenvielfalt zu erhöhen, das Mikroklima zu verbessern und das Areal als naturnahen Treffpunkt für die Nachbarschaft zu stärken.
Über 2.700 neue Pflanzen für das Quartier
Insgesamt 2.633 Stauden, 85 Sträucher und zahlreiche Gräser verwandeln den Klimawald in ein artenreiches Naturparadies. Bei der Auswahl wurde gezielt auf heimische Gewächse wie Holunder, Farne und Frauenmantel gesetzt, die sich den Jahreszeiten anpassen. Während die Sträucher Insekten und Vögeln als Nahrungsquelle dienen, bildet die Staudenmischung am Boden einen dichten Teppich. Dieser schützt das Erdreich vor dem Austrocknen und speichert die Feuchtigkeit im System.
Mehr Grün und neue Gemütlichkeit
Während die bereits 2024 gepflanzten Bäume bereits tief verwurzelt sind, benötigt das neue Unterholz noch etwas Zeit, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Erste grüne Effekte werden aber schon im kommenden Frühjahr sichtbar sein.
Eine Besonderheit des Klimawaldes: Er ist nicht nur Lebensraum für Pflanzen und Tiere, sondern auch ein Ort zum Erleben und Entdecken. Anders als viele Tiny Forests, die als geschlossene Flächen angelegt werden, führt im Bebelhof ein Weg direkt durch die Waldfläche. So können Bewohnerinnen und Bewohner die Entwicklung des Klimawaldes aus nächster Nähe verfolgen und die Vielfalt der Baum-, Strauch- und Staudenarten hautnah erleben.
Mit dem wachsenden Grün steigt auch die Aufenthaltsqualität im Quartier. Vonovia ließ den bestehenden Sitzbereich im Klimawald komplett aufbereiten. Die frisch hergerichteten Bänke bieten der Nachbarschaft pünktlich zu den heißen Sommertagen einen schattigen Rückzugsort direkt vor der Haustür.
Nachhaltige Quartiersentwicklung
„Uns ist wichtig, dass Grünflächen im Quartier nicht nur ökologisch sinnvoll sind, sondern auch den Alltag unserer Mieterinnen und Mieter bereichern. Der Klimawald bietet Schatten, hohe Aufenthaltsqualität und ein Stück lebendige Natur“, erklärt Delia Pletzer, Regionalleiterin bei Vonovia.
Die Maßnahme ist Teil einer langfristigen Strategie im Bebelhof. Neben der ökologischen Vielfalt treibt Vonovia die energetische Modernisierung voran: Nach ersten Photovoltaik-Projekten startet im Juni die energetische Sanierung der Wohngebäude in der Kruppstraße 37–38 und Steigertahlstraße 1–3. Das Investitionsvolumen für diesen Bauabschnitt beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Damit setzt Vonovia die Transformation des Quartiers konsequent fort – hin zu mehr Ökologie, besserem Klima und mehr Lebensqualität vor Ort.
¹ Wageningen University & Research Institut: https://research.wur.nl/en/publications/temperatuur-in-tiny-forest-op-hete-dagen-wel-20-graden-lager-dan-/
Bild: Vonovia / Rudolph