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Energiewende im denkmalgeschützten Quartier
In der UNESCO-Welterbesiedlung Wohnstadt Carl Legien wird besonders deutlich, wie Denkmalschutz und Energiewende positiv zusammenwirken können. Die von Bruno Taut entworfene Anlage gilt als herausragendes Beispiel des Neuen Bauens und verbindet bis heute städtische Dichte mit Licht, Luft und begrünten Höfen. Die Integration von Photovoltaik unterstreicht den Anspruch, dieses Erbe zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden, bestätigen Landeskonservator Dr. Christoph Rauhut und Cornelius Bechtler, Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Stadtentwicklung und Bürgerdienste des Bezirks Pankow.
„Die Wohnstadt Carl Legien ist eine von vier UNESCO-Siedlungen, für die wir in Berlin verantwortlich sind. Wir sind glücklich und stolz, dass wir an diesem besonderen Ort in enger Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt eine PV-Anlage umsetzen können“, erklärt Sebastian Krüger, Leiter Geschäftsbereich Ost bei Vonovia.
v.l.n.r.: Cornelius Bechtler, Bezirksstadtrat, Julia Ward, Leiterin Photovoltaik Team Ost bei Vonovia, Sebastian Krüger, Leiter Geschäftsbereich Ost bei Vonovia, und Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator.
Großflächiger Ausbau der Solarenergie in Berlin
Gemeinsam mit ihrem Team und Partnerfirmen sorgt Julia Ward, Leiterin Photovoltaik Team Ost bei Vonovia, in der Wohnstadt für die Installation von 5.600 Photovoltaikmodulen mit einer Gesamtfläche von rund 11.200 m² – das entspricht 1,5 Fußballfeldern. 2,6 MW Leistung sorgen für rund 1.000 t weniger CO2-Ausstoß pro Jahr.
Seit 2023 haben Vonovia und die Deutsche Wohnen in Berlin 91.000 Module mit einer Gesamtfläche von 25 Fußballfeldern installiert. Zusammen können diese Anlagen Solarstrom für die Vollversorgung von mehr als 13.000 2-Personen-Haushalten erzeugen, und die Gebäude stoßen 13.500 t CO2 weniger im Jahr aus als vorher.
2026 baut Vonovia in Berlin weitere Solaranlagen mit einer Leistung von 24 MW und einer Fläche von 15 Fußballfeldern. Dadurch können zusätzlich mehr als 8.000 2-Personen-Haushalte mit Sonnenenergie versorgt und 8.500 t CO2 eingespart werden. Bereits heute hat Vonovia 25 Prozent der eigenen Dächer in Berlin mit Photovoltaikanlagen bestückt. Bis Ende 2027 folgen weitere 10 bis 15 Prozent.
Mit Photovoltaik können Mieter:innen an der Energiewende teilhaben, die Quartiere werden durch eine dezentrale und CO2-freie Energieversorgung gestärkt, und Vonovia kommt auf dem Klimapfad voran mit dem Ziel, bis 2045 fast keine Treibhausgase mehr zu emittieren. Perspektivisch will Vonovia alle Anlagen im Mieterstrom-Modell betreiben.
„Unter den Berliner Wohnungsunternehmen sind wir der mit Abstand größte Photovoltaik-Installateur. Unsere PV-Aktivitäten, auch im UNESCO-Welterbe, sind ein wichtiger Baustein, damit wir unseren Klimapfad erfolgreich gehen können“, ergänzt Sebastian Krüger.
Bild: Vonovia / Offenblende