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TNS-Emnid-Studie: Wie suchen die Deutschen nach einer neuen Wohnung?

  • Die meisten Deutschen suchen online,  aber Tageszeitungen liegen fast gleichauf
  • Überraschend: Von keiner Altersgruppe werden mehr Makler beauftragt, als von den 14-29jährigen
  • Im Osten gehen Wohnungssuchende häufiger direkt zum Immobilienanbieter

Bochum, 14.09.2016 – Im digitalen Zeitalter verlagern viele Menschen ihren Alltag zunehmend ins Internet: Soziale Netzwerke, Verkaufsportale, Partnerbörsen - und die Wohnungssuche?

Viele Wege führen nach Rom, viele Wege führen ins Wohnglück. Vonovia, eines der führenden deutschen Wohnungsunternehmen wollte es genauer wissen und hat deshalb eine repräsentative TNS-Emnid-Umfrage in Auftrag gegeben: Wie gehen deutsche Mieter auf Wohnungssuche - online, via Mundpropaganda, in Tageszeitungen oder speziellen Anzeigenblättern und Stadtmagazinen, über die direkte Anfrage bei Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften oder mit der Hilfe eines Maklers? Über 1.000 Studienteilnehmer wurden dazu befragt - in Ost und West, Männer und Frauen aller Altersgruppen. Die Ergebnisse der Umfrage, bei der auch Mehrfachnennungen möglich waren, zeigen auf, dass die traditionellen Wege und Kanäle noch immer mit denen der Moderne mithalten können:

 

Vielseitige Wohnungssuche – on- & offline

Wenn wir uns auf Wohnungssuche begeben, vertrauen wir auf die Vielfalt der Mittel. So greifen 66% der Befragten auf spezielle Internetportale zurück, 62% setzen auf Mundpropaganda, aber dicht gefolgt, suchen mit 60% viele Mieter in den örtlichen Tageszeitungen nach Wohnungsinseraten und 54% der Studienteilnehmer greifen außerdem auf regionale Anzeigenblätter und Stadtmagazine zurück. Die Umfrageergebnisse zeigen deutlich: Aller Technologierrevolutionen zum Trotz: Wohnungssuche 2.0 – ja, aber Print hält Schritt. Der direkteste aller Wege ist ebenfalls ein wichtiges Instrument – so fragen 43% der Deutschen konkret bei Wohnungsbaugesellschaften oder Genossenschaften an, wenn sie auf der Suche nach einer neuen Wohnung sind. 28% beziehen einen Makler in Ihre Suche ein. Im Nutzungsverhalten der Wohnungssuchenden spielen Makler eine geringere Rolle als die anderen Kanäle. Je höher das Alter der Umfrageteilnehmer, desto größer die Bereitschaft einen Makler zu konsultieren. Im Unterschied zu dieser Tendenz besonders auffällig ist aber, dass es allen voran die jüngeren Befragten waren, die sich bei ihrer Wohnungssuche helfen lassen. Von keiner Altersgruppe werden mehr Makler beauftragt, als von den 14-29jährigen (43%).

 

Die Studie im Detail: Unterschiede & Auffälligkeiten

In den alten Bundesländern vertrauen mehr Umfrageteilnehmer auf die Aussicht in Tageszeitungen (64%) fündig zu werden, als in den neuen (40%). Ähnlich verhält es sich bei den Anzeigenblättern und Stadtmagazinen: 57% der Westdeutschen, 38% der Ostdeutschen greifen bei der Wohnungssuche auf ihre regionalen Mitteilungsblätter zurück. Wer in den östlichen Bundesländern umziehen will, neigt im Gegenzug eher dazu, direkt bei Wohnungsbauunternehmen anzufragen. Mehr als die Hälfte (56%) versucht auf diese Weise eine neue Mietwohnung zu finden, während im Westen des Landes nur 41% direkt zum Anbieter gehen.

In der ehemaligen DDR war die Wohnungsvergabe zentral geregelt – nur über das Amt für Wohnungswesen konnte man eine Wohnung beantragen. Vielleicht liegt darin auch begründet, dass mit 31% deutlich mehr Bürger in den alten Bundesländern einen Makler aufsuchen, als in den neuen (15%).

 

Hinsichtlich der Geschlechter gibt es ebenfalls Unterschiede. Männer suchen selbst: Nur 23% der befragten Herren würden einen Makler mit der Wohnungssuche beauftragen, wohingegen jede dritte Frau (33%) auf einen solchen zurückgreifen würde.

Bei der jüngsten Altersgruppe der Befragten, den 14-29jährigen, ist deutlich: Die Generation Internet geht auch für die Wohnungssuche ins Netz: 88% stöbern auf Immobilienportalen nach Inseraten. Je älter die Studienteilnehmer sind, desto weniger onlineaffin sind sie – bei den 50–59jährigen sind es nur noch 61%, bei den über 60jährigen sogar nur noch 37%. Auch die Größe einer Wohngemeinschaft beeinflusst, auf welche Weise die Wohnungssuche als erfolgsversprechend eingeschätzt wird. Je mehr Personen im Haushalt leben, desto größer ist die Affinität zur Recherche auf Internetportalen: 47% bei Singles, 65% bei Paaren, 73% bei Dreipersonenhaushalten und sogar 82% bei Haushalten zu denen mehr als vier Personen gehören. Auch neigen Familien auf der Suche nach einer neuen Wohnung eher dazu, sich die Hilfe eines Maklers zu gönnen (37%). Wohingegen Mieter, die in Singlehaushalten leben nur zu 23% angeben, einen solchen mit der Wohnungssuche zu beauftragen.

So vielfältig wie die Mieter und so verschieden die angebotenen Inserate, so unterschiedlich sind auch die Mittel zu denen wir greifen, wenn wir eine neue Mietwohnung suchen.

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