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Stadtentwicklung: GdW-Präsident Axel Gedaschko besucht Bonner Wohnquartier in Neu-Tannenbusch

Bonn, 24.08.2016. Er spricht für gut 3.000 Wohnungsgesellschaften und –genossenschaften in ganz Deutschland: Axel Gedaschko ist Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Im Rahmen seiner Sommertour kam er nun am 24. August 2016 nach Bonn. Im Wohnquartier Neu-Tannenbusch verschaffte sich Gedaschko einen persönlichen Eindruck von der großangelegten Modernisierung und Quartiersentwicklung, die das Wohnungsunternehmen Vonovia seit 2012 angestoßen hat.

„Sehr viele verschiedene Anforderungen werden heute an die Wohnungsgesellschaften und –genossenschaften gestellt“, so Axel Gedaschko. „Dazu gehören der Neubau vieler preisgünstiger Wohnungen, eine durchdachte Stadt- und Quartiersentwicklung und ein Beitrag zur Unterbringung von Flüchtlingen. Auch die Schaffung barrierefreier Wohnungen für Behinderte und Ältere sowie natürlich die Energiewende im Gebäudebereich stehen auf der Agenda. All das miteinander in Einklang zu bringen ist eine Herausforderung.“

Im Rahmen seiner Sommerreise besucht der GdW-Präsident Jahr für Jahr Projekte von Wohnungsgesellschaften und –genossenschaften in ganz Deutschland, die sich diesen Herausforderungen erfolgreich stellen. Das Quartier Neu-Tannenbusch wurde in den 1970er Jahren erbaut. Vonovia bewirtschaftet hier rund 1.200 Wohnungen. Seit 2012 investiert Vonovia in erheblichem Umfang in die energetische Modernisierung der Gebäude, Schaffung barrierearmer und seniorengerechter Wohnungen, Implementierung eines Sicherheitskonzeptes und in die Entwicklung des Wohnumfeldes. Vonovia ist mit einem eigenen Büro vor Ort, beteiligt sich an Initiativen wie dem Arbeitskreis „Sauberkeit Tannenbusch“ und Kunstprojekten, unter Einbezug der Mieterschaft, zur Gestaltung des Wohnumfeldes. Hierbei arbeitet Vonovia eng mit dem Quartiersmanagement und der Stadt Bonn zusammen, und natürlich mit den Mietern vor Ort. Aktuell werden ein Sozialmanager und ein Beschäftigungsprojekt für Langzeitarbeitslose in Tannenbusch etabliert. Tannenbusch soll ein Zuhause für alle werden, die dort wohnen. Dazu zählen auch rund 15 Flüchtlinge, die allein in 2016 in Neu-Tannenbusch Unterkunft gefunden haben.

„Vonovia hat einem belasteten Wohnquartier einen Neustart ermöglicht. Dabei schafft es das Wohnungsunternehmen, parallel zur erfolgten Aufwertung auch weiterhin niedrige Mieten und bezahlbares Wohnen zu gewährleisten“, so GdW-Präsident Gedaschko nach der Quartiersbesichtigung. „Insbesondere die Durchdachte Einbeziehung der Menschen im Quartier finde ich vorbildlich.“

„Uns ist eine langfristige Perspektive des Bestands in Bonn Tannenbusch wichtig. Gleichzeitig müssen solche Investitionen aber auch wirtschaftlich sein. Als Unternehmen wollen wir diese Quartiersentwicklung weiter vorantreiben, jedoch kann man das nur mit Partnern, und deshalb geht mein Dank auch an Mieter, Initiativen und natürlich die Stadt. Faktisch sehen wir alle das Potenzial des Standorts. Das Image von Tannenbusch wird sich nach und nach noch weiter verbessern“, so Mario Stamerra, als Vonovia Regionalgeschäftsführer unter anderem verantwortlich für Bonn.

Michael Isselmann, Leiter des Stadtplanungsamtes in Bonn sagte: „Stadtentwicklung erfordert Kooperationen. Mit dem Programm `Soziale Stadt Bonn Neu-Tannenbusch´ wurden seit 2009 hierzu durch die Stadt gute Rahmenbedingungen geschaffen. Das für den Stadtteil erarbeitete Integrierte Handlungskonzept bildet die Grundlage, um in der Diskussion mit unterschiedlichen Akteuren im Quartier Strategien, Projekte und Einzelmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.“

Auf Einladung des Verbandes der Wohnungswirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen besucht der GdW-Chef am 24. und 25. August 2016 eine Reihe von vorbildlichen Neubau- und Modernisierungsprojekten in Nordrhein-Westfalen. Ein Schwerpunkt seiner Sommertour liegt diesmal auf der Wohnversorgung von Flüchtlingen, Seriellem Bauen, Modulbau und Kooperationsformen mit Kommunen. Weitere Stationen der Sommertour liegen in Bergisch-Gladbach, Solingen, Wuppertal, Hamm, Gelsenkirchen, Essen und Duisburg.

Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, sagt zu der von seinem Verband organisierten Sommerreise: „Die Wohnungsmärkte in Nordrhein-Westfalen entwickeln sich regional höchst unterschiedlich. Boomende Metropolregionen liegen gleich neben ländlichen Gebieten, die Schrumpfungs- und Abwanderungsprozesse kompensieren müssen. Die Stationen der Sommertour zeigen auf, mit wie unterschiedlichen, innovativen Ideen die ehemals gemeinnützigen Wohnungsgesellschaften und –genossenschaften ihre Kommunen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen.

Auch weitere Gäste haben sich beim Termin ein Bild von den erzielten Erfolgen in Neu-Tannenbusch gemacht, darunter MdL Klaus Voussem (Verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion NRW) und MdL Bernhard von Grünberg, vormaliger Präsident des Deutschen Mieterbundes in Nordrhein-Westfalen.

 

 

 

Dem VdW Rheinland Westfalen gehören nahezu 480 Mitgliedsunternehmen der kommunalen/öffentlichen, genossenschaftlichen, kirchlichen sowie industrie-verbundenen/privaten Wohnungs- und Immobilienwirtschaft an, die über eine Millionen Wohnungen allein in Nordrhein-Westfalen bewirtschaften. Mehr als jeder Fünfte der nordrhein-westfälischen Mieter lebt in diesen Wohnungsbeständen.

Pressekontakt:

Andreas Winkler (Pressesprecher)

Tel.: 0211 16998-41

E-Mail: a.winkler@vdw-rw.de

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