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Unternehmensmeldung

Großteil der Menschen in Deutschland sieht Verbesserung ihrer Wohnqualität

  • Insbesondere junge Menschen nehmen eine Verbesserung ihrer Wohnsituation wahr
  • Positive Entwicklungen werden vor allem in Niedersachsen, Berlin, Brandenburg und Thüringen empfunden
  • 28 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Grünflächen und ein besseres Wohnumfeld

Bochum, 06.09.2019 - Zuhause möchte man sich wohlfühlen. Für die meisten Menschen ist die Wohnung der Mittelpunkt ihres Privatlebens und der Ort, wo sie Zeit mit ihrer Familie und Freunden verbringen. Aber auch außerhalb der eigenen vier Wände gibt es viele Faktoren, die die Wohnqualität beeinflussen. Die gute Nachricht: Ein Großteil der in Deutschland lebenden Personen fühlt sich in der eigenen Wohnung rundum wohl. Das zeigt eine repräsentative Umfrage zur Wohnqualität in Deutschland im Auftrag von Vonovia, einem der führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Kantar EMNID bundesweit mehr als 1.000 Personen aus allen Alters- und Berufsgruppen. 44 Prozent der Befragten gaben sogar an, dass sich ihre Wohnqualität in den letzten Jahren verbessert habe.

Faktor Demographie

Während Frauen und Männer die Veränderung ihrer Wohnqualität nur marginal unterschiedlich bewerteten, spielt der demographische Faktor für die Wahrnehmung eine wesentlich größere Rolle. 55 Prozent der unter Dreißigjährigen beurteilen ihre aktuelle Wohnsituation positiver als noch vor einigen Jahren. Dagegen teilen lediglich 38 Prozent der über Sechzigjährigen diese Einschätzung. Auch konstatieren Familien mit vier oder mehr Personen deutlich häufiger eine gute Entwicklung als Zwei-Personen-Haushalte (55 % gegenüber 36 %).

Unterschiede zwischen den Ländern

Neben den demographischen Unterschieden spielt für die Bewertung der veränderten Wohnqualität auch der Wohnort eine wichtige Rolle. In Niedersachsen, Berlin, Brandenburg und Thüringen sind mehr als 50 Prozent der Befragten mit der Entwicklung in den vergangenen Jahren zufrieden. Der Anteil derjenigen, die in den letzten Jahren eine Verschlechterung ihrer Wohnqualität wahrgenommen haben, ist in Mecklenburg-Vorpommern (27 %), Sachsen (25 %), Berlin (23 %) und Nordrhein-Westfalen (20 %) am höchsten.

Gewünschte Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnqualität

Darüber hinaus fragte die Studie nach wünschenswerten Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Wohnqualität. Demnach rangieren Investitionen in die Instandhaltung von Wohnungen und Gebäuden mit 34 Prozent ganz vorne. Es folgt der Wunsch nach mehr Grünflächen und einem besseren Wohnumfeld (28 %). Und etwa jeder siebte Befragte gab an, eine andere Nachbarschaft (13 %) oder neue Ausstattungsmerkmale wie zum Beispiel ein Balkon (14 %) würden die Wohnqualität merklich verbessern.
Ein Großteil der Umfrageteilnehmer scheint mit der aktuellen Wohnsituation jedoch sehr zufrieden zu sein. So gaben 40 Prozent an, keinen akuten Handlungsbedarf zur Verbesserung der Wohnqualität zu sehen. Der Geschlechtervergleich ergab darüber hinaus, dass Frauen sich häufiger und mehr Maßnahmen wünschen als Männer.
Die größte Diskrepanz zeigt sich erneut mit Blick auf das Alter der Befragten: Mehr als die Hälfte der Generation 60+ hat keinen Bedarf an Maßnahmen zur Verbesserung. Das sehen bei den unter Dreißigjährigen lediglich 22 Prozent so. Die junge Generation wünscht sich mehr als alle anderen neue Maßnahmen – zeitgleich gab diese Gruppe häufiger als die übrigen an, ihre Wohnqualität habe sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt (55 % gegenüber dem Durchschnitt von 44 %).

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