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Neue Kantar-Emnid-Studie zeigt: Homing wird immer beliebter

• Die meisten Menschen verbringen gemeinsame Zeit mit Freunden am liebsten zu Hause
• Frauen bleiben deutlich lieber in den eigenen vier Wänden als Männer
• Der Westen geht häufiger aus als der Osten



Bochum, 19.09.2018. Der Homing-Trend in Deutschland hält weiter an. Das bestätigt eine repräsentative Umfrage von Vonovia, dem führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Für die Studie ließ Vonovia im August 2018 über 1.000 Personen aus allen Alters- und Berufsgruppen sowie verschiedenen Regionen des Landes vom Meinungsforschungsinstitut Kantar-Emnid befragen. 

Das eigene Zuhause ist der Lebensmittelpunkt
Was sich bereits seit mehreren Jahren angedeutet hatte, wird nun durch die Zahlen der aktuellen Vonovia-Studie belegt. Der Homing-Trend findet immer größeren Zuspruch. Als Homing wird die Lebensart beschrieben, seine Freizeit vorzugsweise in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Laut der Umfrage verbringt ein gutes Drittel der Befragten seine freie Zeit am liebsten mit Freunden zu Hause. Damit ist das eigene Heim der bevorzugte Ort der Deutschen, wenn es darum geht, sich mit Freunden zu treffen. 

Am deutlichsten ausgeprägt ist diese Entwicklung bei den Befragten zwischen 30 und 39 Jahren (44 %), wohingegen sich sowohl die jüngere Generation zwischen 14 und 29 Jahren (22 %) als auch die Menschen über 60 Jahren (28 %) etwas weniger gerne mit Freunden zu Hause treffen. Die eigenen vier Wände werden der Befragung nach immer wichtiger als individueller und sozialer Lebensmittelpunkt.

Unterschiede zwischen den Geschlechtern 
Auch die Präferenz von Frauen und Männern geht auseinander, was die Wahl des Ortes für gemeinsame Aktivitäten betrifft. So zeigt sich, dass Frauen mit 41 Prozent deutlich lieber ihre Zeit mit Freunden zu Hause verbringen als Männer (26 %). Die Größe des Haushaltes übt ebenfalls einen eindeutigen Einfluss auf die Gestaltung der Freizeit aus. Während sowohl die Singlehaushalte als auch Familien mit zwei Kindern ihre Zeit häufiger draußen verbringen, bleiben insbesondere junge Familien mit einem Kind in den eigenen vier Wänden (41 %). 

Der Westen geht häufiger aus
Der Wohnort hat der Studie nach ebenso Auswirkungen auf die Freizeitgestaltung der Befragten. Während die Teilnehmer der Studie aus dem östlichen Bundesgebiet mit 45 Prozent sehr gerne mit Freunden gemeinsame Zeit zu Hause verbringen, gaben dies nur 31 Prozent der westdeutschen Befragten an. Die Studie zeigt darüber hinaus, dass die Befragten der westlichen Bundesländer deutlich lieber ihre freie Zeit in Bars und Restaurants verbringen als die ostdeutschen Befragten. Insbesondere die Menschen aus Sachsen bleiben gerne mit Freunden zu Hause (43 %), während die Befragten aus Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein mit etwa 40 Prozent am liebsten gemeinsam mit Freunden in Bars, Restaurants, Konzerten oder im Kino die freie Zeit verbringen.

Auch wenn die Studie zeigt, dass es verschiedene soziodemografische Unterschiede bezüglich der Freizeitgestaltung der Befragten gibt, ist ein eindeutiger Trend zu beobachten. Die meisten Menschen in Deutschland bevorzugen es, die gemeinsame Zeit mit Freunden nicht unter Leuten, sondern im eigenen Zuhause zu verbringen. Den eigenen vier Wänden kommt dementsprechend eine immer zentralere Rolle im Leben der Menschen zu. Nicht nur, dass das eigene zu Hause für jeden persönlich der wichtigste Ort ist, wird er nun auch noch zum liebsten Treffpunkt für gemeinsame Stunden mit Freunden. 


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