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Servicemeldung

Flohmarkt-Chic: Individuell einrichten mit Fundstücken vom Dachboden oder Trödelmarkt

  • Außergewöhnliche Dekorationsobjekte müssen nicht teuer sein

  • Alte Möbel mit schöner Patina liegen im Trend

  • Mit „Mix & Match“ entstehen kreative Wohncollagen

Bochum, 21.08.2018. Stilvoll und gemütlich soll die Einrichtung der eigenen Wohnung sein. Vielleicht auch repräsentativ. Vor allem aber soll sie individuell sein. „Der Megatrend der Individualisierung wirkt sich auf die Gestaltung von Wohnräumen aus“, sagt Bettina Benner, Pressesprecherin von Vonovia, Deutschlands führendem Immobilienunternehmen. „Die Menschen wünschen sich eine ganz individuelle, möglichst persönliche Einrichtung.“ Besondere Möbelstücke und originelle Dekorationsobjekte, die nicht jeder hat, stehen weit oben auf der Wunschliste.

Diese findet man natürlich nicht beim Möbeldiscounter um die Ecke. Auf der Suche nach dem Besonderen und Einzigartigen landet man schnell im teuren Designmöbelgeschäft. Es ist aber auch möglich, eine Wohnung mit außergewöhnlichen Stücken individuell einzurichten, ohne viel Geld auszugeben. „Stöbern Sie doch einfach mal auf Flohmärkten und in Trödelläden“, Bettina Benner. Auch der Dachboden der Großeltern kann eine wahre Fundgrube für Möbel-Unikate und tolle Dekorationsobjekte sein.

„Shabby Chic“-Möbel vom Flohmarkt sind sehr gefragt

Das Einrichten mit Flohmarktfunden und Erbstücken liegt im Trend. Die Wiederverwendung alter Möbel und Wohnaccessoires ist nämlich nicht nur kostengünstig und äußerst nachhaltig – sie verleiht modernen Wohnungen Individualität und Vintage-Flair. Wenn es einem gelungen ist, ein paar dekorative Objekte auf dem Flohmarkt zu erbeuten, geht es anschließend darum, die Schätze in den eigenen vier Wänden stilvoll zu arrangieren. Manche Fundstücke müssen nur kurz abgespült oder aufpoliert werden, um in ihrem neuen Umfeld zu glänzen. Andere Vintage-Objekte kann man aufarbeiten, umgestalten oder zweckentfremden.

Viele alte Holzmöbel – vom schlichten Stuhl bis zur verschnörkelten Kommode – sehen mit Gebrauchsspuren sogar noch schöner aus. Liebhaber des „Shabby Chic“-Stils schwärmen von der besonderen Patina alter Möbelstücke. In modernen Wohnungen mit frisch gestrichenen Wänden bilden die „Shabby Chic“-Möbel mit ihren Kratzern und Dellen oder abgeblättertem Lack einen interessanten Kontrast. Wer sich nicht für Möbel mit kleinen Schönheitsfehlern begeistern kann, aber über ein wenig handwerkliches Geschick verfügt, entfernt einfach die alten Lackschichten und verpasst dem Möbelstück einen neuen Anstrich – ob nun in puristischem Weiß oder einer knallig bunten Farbe.

Wenn Vintage-Polstermöbel komplett durchgesessen sind und auch der Bezug nicht mehr zu gebrauchen ist, kann nur eine Polsterei helfen, die Sessel oder Sofa fachkundig repariert und neu bezieht. Gut erhaltene Möbelstücke kann man selbst mit einem Polsterreiniger ruckzuck wieder auffrischen. Vielleicht ist der Bezug von Opas Ohrensessel auch nur auf der Sitzfläche und Rückenlehne ein wenig abgenutzt. Dann reichen meist schon ein paar hübsche Kissen oder eine Tagesdecke, um die Gebrauchsspuren zu verdecken und den Sessel zu verschönern.

Individueller Look – dank „Mix & Match“

„Mix & Match“ heißt ein weiterer Einrichtungstrend, der sich mit Erbstücken oder Flohmarktfunden ganz einfach umsetzen lässt. Unterschiedliche Möbel, Stile und Epochen dürfen nach Belieben kombiniert werden. Statt sechs gleiche Esszimmerstühle im Möbelhaus zu kaufen, was oft langweilig wirkt, gruppiert man verschiedene Vintage-Stühle vom Trödelmarkt um den Tisch herum. Auch beim Geschirr ist das „Mix & Match“-Prinzip äußerst angesagt: Schöne Porzellanteller, Gläser oder Teetassen vom Flohmarkt – nach Lust und Laune gemischt – ersetzen das komplett gekaufte Service.

Sucht man nach einer extravaganten Blumenvase, dann lohnt sich ebenfalls ein Flohmarktbesuch. Vasen und Kerzenhalter sehen auf dem Tisch oder Sideboard noch besser aus, wenn sie in Gruppen dekoriert werden. Dreiergruppen funktionieren meist sehr gut. Besonders harmonisch wirkt die Zusammenstellung der Wohnaccessoires, wenn man sich für eine Farbe oder ein bestimmtes Material entscheidet, zum Beispiel nur blaue Vasen oder nur Kerzenhalter aus Messing auf Trödelmärkten kauft.

Auch die Wände der Wohnung können mit Fundstücken vom Flohmarkt geschmückt werden. Oft findet man schöne, alte Bilderrahmen, die als Gruppe an der Wand eine sehr dekorative Bilderrahmen-Collage ergeben. In Gruppen hängt man auch Wandteller auf, die aktuell wieder im Trend liegen. Der Wandteller-Mix wirkt ebenfalls besonders gekonnt, wenn man Teller auswählt, die farblich oder stilistisch zueinander passen.

Die Einrichtung einer Wohnung sollte die Persönlichkeit und Interessen ihrer Bewohner widerspiegeln. Wer gerne reist, kann auf Flohmärkten nach alten Lederkoffern und Truhen Ausschau halten, die als Couchtisch oder Beistelltisch zweckentfremdet werden können – und gleichzeitig praktischen Stauraum bieten. Auch mit einem alten Globus vom Flohmarkt oder einer der großen Landkarten aus dem Schulunterricht, die oft auf Trödelmärkten zu finden sind, können Globetrotter ihre eigenen vier Wände dekorieren.

Ausgefallene Dekorationsobjekte für Badezimmer und Küche

Alte, verwitterte Holzleitern vom Trödelmarkt sind beliebte Dekorationsobjekte für moderne Badezimmer: Gegen die Wand gelehnt, fungieren sie als Handtuchhalter. Auf den Medizinschrank kann man dekorative Apothekerflaschen aus braunem Glas mit historischer Beschriftung stellen. Diese sind regelmäßig auf Flohmärkten zu entdecken.

Moderne Küchen können ebenfalls mit Vintage-Fundstücken individuell dekoriert werden. Eine alte Kaffemühle, ein antiker Wasserkessel oder ein Kochtopf aus Kupfer wird zum Eyecatcher auf dem Küchenregal. Oft findet man in Trödelläden hübsche Backformen, die als Wanddekoration zum Einsatz kommen können. Vielleicht hat ja die eigene Oma auch noch ein paar alte Küchenutensilien im Keller, die sie selbst nicht mehr benutzt – die aber als Dekorationsobjekte hervorragend geeignet sind.


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