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TNS-Emnid-Studie: Urlaub in Balkonien liegt voll im Trend

  • 36 Prozent der Deutschen planen keine Urlaubsreise und genießen die Ferien zu Hause
  • Weltenbummler sind jung: 73 Prozent der 14- bis 29-Jährigen fahren in diesem Jahr weg – gut die Hälfte (51 %) ins Ausland
  • Kaum Reisefieber in Bremen: 63 Prozent bleiben lieber in den eigenen vier Wänden

Bochum, 30.07.2018. Mach doch mal Urlaub! Jeder freut sich auf die schönsten Tage des Jahres. Entspannen, die Seele baumeln lassen oder die höchsten Gipfel erstürmen und die Welt bereisen. Hauptsache Ferien! Freie Tage ungestört genießen: Ausschlafen, schlemmen, Ausflüge machen oder die lang erträumte Reise antreten. Gemacht wird, was gefällt und was der Geldbeutel zulässt. Wenn das Budget knapp ist, kann man es sich auch im eigenen Land gut gehen lassen. Ob mit dem Zelt an der Nordsee, zum Wandern in die Berge oder einfach zu Hause bleiben. Chillen auf Balkonien – was in Neudeutsch übrigens „Staycation”, ein englischer Mix aus Bleiben und Ferien, heißt – kann auch sehr schön sein. Wenn es um die Gestaltung der Freizeit geht, sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Doch wie sehen die Urlaubspläne der Deutschen in diesem Jahr aus?

Reisen ins Ausland haben keine Priorität

Vonovia, eines der führenden deutschen Wohnungsunternehmen, wollte es genau wissen und gab eine repräsentative Umfrage in Auftrag. Für die TNS-Emnid-Studie wurden im Zeitraum vom 4. bis 7. Juni 2018 über 1.000 Personen aus allen Alters- und Berufsgruppen sowie verschiedenen Regionen des Landes befragt.

Mit interessanten Ergebnissen: So planen z. B. mehr als ein Drittel der Deutschen (36 %) keine Reise und verbringen ihre Ferien zu Hause. Nur 34 Prozent wollen ins Ausland fahren. Was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass derzeit beliebte Urlaubsländer, wie z. B. die Türkei, Ägypten oder Tunesien, vielen Menschen zu gefährlich erscheinen und die Reiselust entsprechend bremsen.

Die jungen Leute gehören zu den Globetrottern

Deutlich unbefangener sind die jungen Leute im Alter von 14 bis 29 Jahren. 73 Prozent planen einen Urlaub und gut die Hälfte (51 %) will außerhalb Deutschlands die schönsten Tage des Jahres verbringen. Nur ein Viertel bleibt in den eigenen vier Wänden. Während die 40- bis 49-Jährigen mit 71 Prozent ähnlich intensiv Reisen buchen, fallen die Ferienpläne bei den 30-Jährigen mit 64 Prozent deutlich ab. Was möglicherweise daran liegt, dass sich junge Familien nicht immer einen Urlaub leisten können. Deshalb wollen 36 Prozent dieses Jahr einfach zu Hause bleiben. Auch die 50- bis 59-Jährigen zieht es nicht in die Ferne: 65 Prozent planen zwar einen Urlaub, aber nur 36 Prozent wollen weiter weg fahren. 18 Prozent erkunden die eigene Heimat und 34 Prozent bleiben zu Hause. Am meisten Zeit in der eigenen Wohnung verbringt aber die ältere Generation 60+ mit 51 Prozent. Nur 19 Prozent wollen auf jeden Fall andere Länder bereisen und 20 Prozent machen Ferien in Deutschland.

My home is my castle – das Credo in Bremen

Schnell in den Flieger und ab in den Süden oder Ferien an der Nordsee im eigenen Land? Wenn es um genussvollen Ferienspaß geht, rangieren die Menschen in Ostdeutschland ganz oben auf der Skala: So planen 77 Prozent der Einwohner von Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr einen Urlaub. Mehr als die Hälfte (57 %) davon gehören zu den Weltenbummlern. Aber nicht immer geht es weit weg: In Sachsen-Anhalt planen zwar 69 Prozent eine Ferienreise, aber nur 7 Prozent möchten ins Ausland fahren. Allerdings gibt es in Deutschland auch Reisemuffel: In Bremen verbringen 63 Prozent ihre Urlaubstage zu Hause.

Große Familien sind am Reiselustigsten

Spannend ist auch der Blick auf die Anzahl der Haushalte: So bleiben z. B. knapp die Hälfte (48 %) der Singles in diesem Jahr in den eigenen vier Wänden. 49 Prozent planen zwar einen Urlaub, aber nur ein Viertel zieht es in die Ferne. Ganz anders sieht es bei Familien mit mehr als vier Personen aus. Sie wollen raus aus der Wohnung. 76 Prozent planen eine Urlaubsreise und 52 Prozent möchten sich außerhalb Deutschlands vergnügen. In der Mitte bewegen sich die Paare und Haushalte mit drei Personen: 60 bzw. 65 Prozent planen wegzufahren und 38 bzw. 34 Prozent ziehen den heimischen Balkon vor.

Wer mehr Geld hat, kann öfter Urlaub machen

Keine allzu große Überraschungen gab es bei den Einkommen: Die Haushalte mit dem größten Budget planen am meisten Urlaub. Mit 85 Prozent gehören die Top-Verdiener mit über 3.500 Euro netto im Monat zu den eifrigsten Urlaubern. 55 Prozent wollen fremde Länder bereisen, 15 Prozent buchen eine Reise innerhalb Deutschlands und weitere 15 Prozent planen sowohl als auch. Menschen mit weniger Einkommen verzichten eher auf teure Trips durch die Weltgeschichte und suchen sich Alternativen. So steht nur für 28 Prozent der Verdiener unter 1.000 Euro netto in diesem Jahr überhaupt eine Reisebuchung auf dem Programm. Weniger als die Hälfte davon (13 %) gönnen sich eine Erholung außerhalb Deutschlands. Ein wenig entspannter sieht es bei der nächst folgenden Einkommensparte (1.000 – 1.500 Euro) aus: Dort wollen 35 Prozent verreisen. Dann gibt es jedoch einen deutlichen Sprung zu verzeichnen: Ab einem Budget von über 1.500 Euro netto steigt die Urlaubsplanung rasant auf über 60 Prozent an.

Ganz ähnliche Ergebnisse liefert die Analyse nach der Schulbildung: In der Gruppe der Menschen mit Volks- oder Hauptschulabschluss befinden sich 47 Prozent im Reisefieber, wovon 25 Prozent das Ausland erkunden möchten, 16 Prozent im eigenen Land Urlaub machen und 5 Prozent beide Varianten kombinieren. Deutlich mehr als die Fahrt ins Grüne wollen Menschen mit mittleren Bildungsabschlüssen: 65 Prozent schmieden Urlaubspläne und nur 35 Prozent bleiben im eigenen Heim. Noch stärker ist das Reisefieber bei Abiturienten oder Befragten mit Universitätsabschluss: 75 Prozent hegen Urlaubspläne, wobei nur 38 Prozent ins Ausland fahren. Das gilt auch für die Schüler: 78 Prozent wollen verreisen und 46 Prozent freuen sich schon auf ausgedehnte Streifzüge in ferne Welten.


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