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Servicemeldung

Unruhefaktor Lärm – Nachbarn im Gespräch

  • Rücksichtnahme und Toleranz gehören zum Zusammenleben dazu

  • Kommunikation spielt eine zentrale Rolle

  • Lärmprotokoll bei dauerhafter Störung

Bochum, 21.06.2018. Ob Feierabend, Wochenende oder Urlaub – nach harten Arbeitstagen und stressigen Alltagspflichten ist dies die Zeit der wohlverdienten Entspannung. Während sich der eine besonnen und in sich gekehrt nach Stille sehnt, ist dies für andere die Zeit, um soziale Kontakte zu pflegen und beim heiteren Zusammensein die Nacht zum Tag zu machen. Leicht kann es da auch einmal zu Unstimmigkeiten zwischen Nachbarn kommen, denn jeder gestaltet seine freie Zeit auf eigene Weise. Zum Wohle eines harmonischen Zusammenlebens sollte man hier auf friedliche Lösungen setzen und auf Polizei oder Anwalt verzichten. „Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, sich zwischenmenschlich zu einigen“, sagt Jana Kaminski, Pressesprecherin bei Vonovia, Deutschlands größtem Immobilienunternehmen.  „Spielende Kinder, bellende Hunde oder Abende mit Musik sind in der Nachbarschaft normal. Hier gilt, gegenseitig Rücksicht zu nehmen und sich im Zweifelsfall darüber zu verständigen.“

Miteinander reden

Generell gibt es etwa um die Mittagszeit und von 22 Uhr bis 6 Uhr eine Ruhezeit, in der alle Hausbewohner dazu aufgerufen sind, möglichst wenig Lärm zu verursachen – der Maßstab: Zimmerlautstärke. Außerhalb dieser Zeiten ist gegenseitige Rücksichtnahme das Zauberwort. Jeder darf sich so weit selbst ausleben, wie er die Freiheit anderer nicht beschränkt. Fühlt sich ein Bewohner gestört, ist der erste Schritt zur Konfliktlösung, das Gespräch mit dem Nachbarn zu suchen. Das Problem sollte auf höfliche Weise geschildert werden oder aber man lädt den Verursacher zu sich ein, damit er den Geräuschfaktor mit eigenen Ohren hört – denn häufig kann man einfach gar nicht nachvollziehen, wie sich Lärm verbreitet und wie störend sich Geräusche in angrenzenden Wohnungen auswirken. In der Regel haben die Menschen an dieser Stelle bereits ein Einsehen und ziehen die entsprechende Konsequenz.

Kein anhaltendes Hundegebell

Ein häufiger Auslöser von Diskussionen ist das Bellen von Hunden. Viele Nicht-Hundebesitzer fühlen sich schnell gestört. Da das Bellen zum artgerechten Verhalten gehört, kann nicht generell verlangt werden, dass es „abgestellt“ wird. Gelegentliches Bellen ist natürlich und daher in Kauf zu nehmen. Dennoch gibt es gesetzliche Regelungen, die Nachbarn vor einer Dauerbelastung schützen. So darf ein Hund nicht länger als 10 Minuten ununterbrochen bellen und insgesamt nicht länger als 30 Minuten am Tag. Auch anhaltendes Bellen während der Ruhezeiten ist unzulässig.

Kinder dürfen sich ausleben

Dass Kinder spielen, toben und auch manchmal etwas lauter sind, gehört zu ihrer natürlichen Entwicklung – sie dürfen sich frei ausleben. Nachbarn müssen die entstehende Geräuschkulisse dulden und haben rechtlich gesehen kaum eine Handhabe. Fühlt man sich durch anhaltendes Geschrei oder Getrappel sehr gestört, kann es natürlich trotzdem nicht schaden, einmal mit den Eltern ins Gespräch zu kommen. Sicher kann man sich freundlich auf ein paar Ruhezeiten einigen, in denen die Kinder etwas ruhiger ein Buch lesen oder zum Toben hinausgehen.

Ein Zusammenleben zwischen verschiedenen Parteien kann schwierig sein. Umso wichtiger ist deshalb Rücksichtnahme und Respekt. Auch wenn Reibereien zum Zusammenleben dazugehören, die Kombination aus gutem Willen und gesetzlichen Regelungen sollte jedes geräuschvolle Problem aus der Welt schaffen.


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