Presse
Konzernmeldung

Neue Unternehmenszentrale von Vonovia nach nur 18 Monaten fertiggestellt

  • Nur 18 Monate Bauzeit in Bochum-Wiemelhausen seit der Grundsteinlegung Ende September 2016
  • Möblierung hat im April begonnen
  • Bezug des Gebäudes erfolgt im Mai 2018

Bochum, 20. April 2018 – Heute hat die Bauaufsicht der Stadt Bochum die Abnahme der neuen Unternehmenszentrale von Vonovia durchgeführt. Damit kann das Bürogebäude an der Universitätsstraße nach nur 18 Monaten von der Bau- in die Nutzungsphase übergehen.

Die erfolgte behördliche Abnahme der Zentrale in Bochum-Wiemelhausen bestätigte Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke. Er überreichte Vonovia Projektleiter Andreas Hecker einen entsprechenden Bescheid.

„Wir freuen uns sehr, dass wir heute bei der Bauabnahme durch die Stadt Bochum grünes Licht bekommen haben. Ein Neubau dieser Größenordnung in so kurzer Zeit – das geht nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Alle Beteiligten haben tolle Arbeit geleistet. Jetzt können wir wie geplant umziehen“, sagt Andreas Hecker. „Ich bin sicher, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden sich in ihrer neuen Umgebung wohl fühlen.“

Bei einer Abnahme durch die Bauordnungsbehörde werden die bauliche Ausführung entsprechend der erteilten Baugenehmigung und die Einhaltung der einschlägigen rechtlichen Vorschriften überprüft. „Wird dies bestätigt, kann das Gebäude in Betrieb gehen“, erläutert Dr. Markus Bradtke. „Vonovia hat alle Auflagen erfüllt und kann somit die neue Unternehmenszentrale beziehen. Die Stadt Bochum wünscht dem Bauherrn weiterhin gutes Gelingen bei der Möblierung und beim bevorstehenden Einzug.“   

Geplant und gebaut wurde das Bürogebäude von dem Bauunternehmen Goldbeck, Spezialist für elementiertes Bauen mit System. Selbst für das erfahrene Bauunternehmen mit Sitz in Bielefeld stellt die Zentrale eine besondere Herausforderung dar: „Bei dem Projekt handelt es sich um unser bisher umfangreichstes Bürogebäude. Zudem ist Vonovia das erste DAX-Unternehmen, für das wir eine neue Unternehmenszentrale realisiert haben. Wir freuen uns, Teil des erfolgreichen Projektteams zu sein, da alle Beteiligten zu jeder Zeit immer ein gemeinsames Ziel hatten, den heutigen Tag“, sagt Eckehard Schmidt, Goldbeck Geschäftsbereichsleiter. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir den Bau mit unserem Team wie geplant realisieren konnten“, ergänzt Manfred Pinner als verantwortlicher Projektleiter von Goldbeck.

In den 18 Monaten entstand ein H-förmiges Bürogebäude. Es bietet 1.000 Mitarbeitern Platz. Die Kantine hat Platz für rund 500 Mitarbeiter zeitgleich, 500 Parkplätze stehen zur Verfügung. Die gesamte Grundstücksgröße liegt bei knapp 30.000 Quadratmetern. Bis der Einzug Ende Mai 2018 erfolgt, wird noch einiges zu tun sein. In den nächsten etwa sechs Wochen werden die Möbel für fast 1.000 Arbeitsplätze angeliefert. Für den Transport werden allein 60 Sattelzüge  benötigt. Die offizielle Eröffnung der Unternehmenszentrale wird im Juni stattfinden. Der Weg bis zur fertiggestellten Zentrale war auch von Herausforderungen geprägt. Die Planungsphase konnte in enger Kooperation mit der Stadt Bochum und dem Bauunternehmen Goldbeck in einem für diese Projektgröße kurzem Zeitraum abgewickelt werden. Nach nur acht Monaten war der Bebauungsplan fertig. Die Arbeiten starteten.

Dann mussten die Bauarbeiten kurzfristig unterbrochen werden. Auf dem Baugrundstück zwischen der Wasserstraße und Paulstraße wurden Spuren einer 4.000 Jahre alten Siedlung freigelegt. Archäologen waren auf Veranlassung der Außenstelle Olpe des LWL-Archäologie (Landschaftsverbands Westfalen-Lippe)  jedoch schnell vor Ort und begleiteten die Erdarbeiten als Fachaufsicht. Daher konnte der Bau zügig fortgesetzt werden.

Danach wuchs die neue Zentrale. Im Wochenrhythmus konnte der Baufortschritt beobachtet werden. Etage um Etage wurden modular aufgesetzt. Insgesamt wird das neue Bürogebäude aus rund 1.200 Elementen gefertigt, die in einem Werk in Hamm vorproduziert und auf der Baustelle zusammengesetzt wurden.

Ökologische Nachhaltigkeit ist bei dem Neubau ein wichtiger Aspekt. So hat Vonovia auf dem Dach des Gebäudes eine Photovoltaikanlage zur Energieerzeugung errichtet. Ein Energieboden, der zugleich Heiz- und Kühlsystem ist, sorgt für eine effiziente Energienutzung. Die neue Vonovia Unternehmenszentrale erhält ein DGNB-Zertifikat in Gold.


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