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TNS-Emnid-Umfrage: Zuhause wird am liebsten gelesen

Bochum, 07.04.2016.

Wer nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt oder endlich die Hausarbeit erledigt und die Kinder versorgt hat, freut sich darauf, die wohl verdiente Freizeit zu genießen. Am besten entspannt es sich in den eigenen vier Wänden. Womit die Deutschen ihre freie Zeit zuhause am liebsten verbringen, hat nun eine repräsentative TNS-Emnid-Studie herausgefunden. Im Auftrag von Vonovia, eines der mit rund 357.000 Wohnungen führenden deutschen Immobilienunternehmen, wurden rund 1.000 Menschen zu ihrer häuslichen Lieblingsbeschäftigung befragt. Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen dabei so manches Klischee:

Der Deutschen liebste Freizeitbeschäftigung

Ob in E-Books, Zeitschriften oder Büchern: Das Lesen steht in deutschen Wohnzimmern noch immer hoch im Kurs. Mit 38 % gab der größte Teil der Befragten an, die Freizeit zuhause am liebsten mit Lesen zu verbringen. Vor dem Fernseher entspannen dicht gefolgte 35 % und am Computer tanken 21 % der Studienteilnehmer frische Kräfte. Besonders auffällig ist, dass Frauen deutlich lieber lesen als Männer. Während mit 52 % mehr als die Hälfte der Frauen Lesen als die liebste Freizeitbeschäftigung bezeichnet, entspannen ihre Männer deutlich lieber vor dem Computer (31 %). Was das Fernsehen anbelangt, so zeigt diese Emnid-Studie, dass in den neuen Bundesländern wesentlich lieber in die Flimmerkiste geschaut wird, als in den alten. Während es im Osten 47 % der Befragten bevorzugen, vor dem Fernseher zu sitzen, sind es in Westdeutschland nur 32 % der Umfrageteilnehmer. Besonders hervorzuheben sind diese Unterschiede in den Bundesländern Hessen und Mecklenburg-Vorpommern. In Hessen lesen 45 % der Befragten gern und nur 21 % schauen lieber fern, an der Ostsee ist es genau anders herum. Mit 70 % geben hier die meisten Befragten an, ihre Freizeit mit Fernsehen zu verbringen, unterdurchschnittliche 27 % bevorzugen das Lesen. Am meisten gelesen wird ganz im Norden des Landes. In Schleswig-Holstein favorisieren nur 5 % der Umfrageteilnehmer das Sendeprogramm, ganze 63 % ziehen dagegen ihren Lesestoff vor.

Computer, TV oder Buch – auch eine Frage des Alters

Wie man seine Freizeit zuhause am liebsten verbringt, ist auch eine Frage des Alters. So zeigt das Ergebnis der aktuellen Befragung, dass mit zunehmendem Alter auch die Freude am Lesen steigt (45 %), wohingegen das Interesse an der Betätigung am Computer bei jüngeren Befragten mit 37 % deutlich größer ist, als bei denen höheren Alters (10 %). Außerdem ist aus der Studie ersichtlich, dass in einkommensschwächeren Haushalten lieber ferngesehen wird. Bei den Studienteilnehmern, deren Haushalt weniger als 1.500 € zur Verfügung hat, wird seltener zum Buch gegriffen. Sie entspannen lieber vor dem Fernseher (43,5 %), als bei einer guten Lektüre (30 %). Auffällig ist, dass bei den Befragten der mittleren Einkommensgruppen generell mehr gelesen wird. Dieser Trend kehrt sich bei Studienteilnehmern, deren Nettohaushaltseinkommen über 3.000 € liegt, wieder um.  

Ob vor dem Fernseher oder dem Computer, bei einem Buch oder der Tageszeitung – die aktuelle TNS-Emnid-Umfrage von Vonovia zeigt deutlich: Zuhause lassen es die Deutschen gern ruhig angehen. Die Frauen sind besonders lesefreudig, die Männer sitzen lieber am Computer, jüngere Umfrageteilnehmer sind den neuen Medien gegenüber aufgeschlossener als ältere, die sich wiederum lieber in ein gutes Buch vertiefen. Und: Leseratten gibt’s im Land der Dichter und Denker generell noch immer viele.

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