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Konzernmeldung

So wird jede Wohnung kindersicher

Bochum, 14.03.2016. 
Betrachtet man die Welt einmal aus 80 cm Höhe, birgt das vermeintlich sichere Umfeld der eigenen vier Wände so manche verlockenden Gefahrenquellen. Dabei hängen diese stark vom Alter und der Mobilität der Kinder ab.

Einige wichtige Maßnahmen sollten aber in jedem Fall berücksichtigt werden, um die Sicherheit der Kinder und letztendlich aller Familienmitglieder zu gewährleisten. Insbesondere Stürze, Zusammenstöße und Verbrennungen sind die häufigsten Unfallarten bei Kindern.
„Wenn man weiß, worauf man achten muss, lässt sich jede Wohnung mit einigen wenigen Tricks und ein paar Hilfsmitteln kindersicher machen“, erklärt Bettina Benner, Pressesprecherin von Vonovia, einem der größten deutschen Wohnungsunternehmen und gibt nützliche Tipps.

Die drei wichtigsten Gefahrenquellen
Mit 47 % sind Stürze der Spitzenreiter unter den Unfallursachen. Kinder lassen keine Klettergelegenheit aus. Regale und Kommoden sollten daher an der Wand befestigt werden. Außerdem ist es hilfreich, interessantes und aktuell beliebtes Spielzeug möglichst in Reichweite der Kinder aufzubewahren, so werden möglichst wenig Kletteranreize gesetzt.
Als zweite unerlässliche Maßnahme gilt die Sicherung der Steckdosen. Das ist im täglichen Gebrauch zwar manchmal lästig, kann aber Leben retten.

Die dritte Maßnahme, die spätestens mit dem ersten Kind Einzug halten sollte, ist das Anbringen von Rauchmeldern, insbesondere in Schlaf- und Kinderzimmer sowie im Flur, der als Rettungsweg vorgesehen ist.  „Die meisten Brandopfer verunglücken nachts im Schlaf – es sind dabei weniger die Folgen des Feuers sondern des Rauchs, die dramatisch enden. In den meisten Bundesländern besteht daher eine gesetzliche Rauchmelderpflicht“, so Bettina Benner.


Kleine Kniffe mit großer Wirkung
Klassiker wie Treppen und Schubladen sollten mit entsprechenden Sicherungen ausgestattet werden. Schubladen können ungesichert sowohl herausfallen, als auch als Kletterhilfe genutzt werden, von eingeklemmten Fingern ganz zu schweigen. Versucht man die Laufwege der Kinder nachzuvollziehen, lassen sich scharfe und spitze Kanten leicht polstern. Auch Zimmerpflanzen sollten auf Unbedenklichkeit überprüft werden. Am Herd empfiehlt sich ein Schutzgitter, um Unfälle und Verbrennungen zu vermeiden. Es hilft auch, sich anzugewöhnen, die Pfannenstiele beim Kochen immer nach hinten zu drehen, damit sie nicht verführerisch über den Rand schauen. Backofen und Spülmaschine sollten immer verschlossen sein.

Wackelige Stehlampen stehen hinter Möbeln sicherer und Kabel sollten unter Teppichen oder fest an Fußleisten entlang verlegt werden um potenzielle Stolperfallen zu vermeiden.

Verlockende Aussichten

Fenster und Balkone müssen besonders gesichert werden. Hier kann es ratsam sein, die Fensterbank zur Tabuzone zu erklären. Bei größeren Kindern sind auch abschließbare Fenster- und Balkontürgriffe eine sinnvolle Anschaffung. „Balkone stellen eine besondere Gefahr da. Hier können Stühle und Blumenkübel als Kletterhilfen genutzt werden. Es gibt zwar Schutzgitter, dennoch sollten sich Kinder hier nie unbeaufsichtigt aufhalten“, rät Wohnexpertin Bettina Benner.

Das kann ich schon alleine!

Bei aller Prävention darf auch die Erziehung zum richtigen Umgang mit Gefahrenquellen nicht vergessen werden. Eine gesunde und altersgemäße Kombination aus beidem trägt dazu bei, dass sich alle Familienmitglieder zuhause wohl und sicher fühlen.
Wenn Kinder Tritthocker zur Verfügung haben und damit umgehen können, ist die Versuchung kleiner, an Möbeln hoch zu klettern. Auch das richtige Verhalten im Brandfall sollte Kindern im richtigen Alter erklärt werden. Kinder neigen in Angstsituationen dazu, sich zu verstecken, was im Falle eines Brandes besonders gefährlich ist. 

Treppen, Steckdosen und Kanten sind besonders für Kinder im Krabbelalter gefährlich. Wackelige Möbel, lose Kabel, Fenster und Herd werden gefährlich, wenn Kinder laufen lernen, beginnen sich an Möbeln hoch zu ziehen und einen größeren Radius erkunden.

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