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Brandschutz: Lieber vorbeugen als löschen

Bochum, 23.11.2016 – Kurze Tage und lange Nächte: Die dunkle Jahreszeit wird hauptsächlich zuhause verbracht. Je ungemütlicher das Wetter draußen wird, desto behaglicher ist es in den eigenen vier Wänden. November, Dezember & Co können mehr als Schneeregen und kalte Winde. Es ist auch die Zeit von Kerzen und Lichterketten, es sind die Wochen gemütlich geschmückter Zimmer, von Behaglichkeit und Backsaison. Die Besinnlichkeit kann jedoch auch schnell dem Schrecken weichen, werden Brandursachen unterschätzt. „In Deutschland kommt es jährlich zu ungefähr 200.000 Wohnungsbränden – viele davon wären zu verhindern gewesen. Zu den häufigsten Brandursachen zählen menschliche Fehler und störungsanfällige Elektrik, beispielsweise von defekten oder falsch bedienten Haushaltsgeräten.“, sagt Bettina Benner. Die Pressesprecherin von Vonovia kennt die gefährlichsten Ursachen für Wohnungsbrände und gibt praktische Tipps, wie das Risiko zuhause wirksam gesenkt werden kann.

Die häufigsten Brandursachen

Natürlich gehören auch Blitzschlag und – besonders bedauerlich – Brandstiftung zu verbreiteten Brandursachen. Aber Feuerteufel und Gewittersturm zum Trotz: Die meisten Wohnungsbrände lassen sich auf elektrische Geräte zurückführen, die z.B. durch Überlastung einen funkenschlagenden Kurzschluss verursacht haben. Menschliches Fehlverhalten gehört ebenfalls zu den häufigsten Brandursachen: das sprichwörtlich vergessene Bügeleisen oder die noch glimmende Zigarette. „Durch Prävention und ein paar Vorsichtsmaßnahmen lassen sich viele Risiken wirksam reduzieren. Wer ein paar einfache Tipps beherzigt, kann die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Wohnungsbrands zu werden, effektiv senken.“, sagt Bettina Benner von Vonovia. Das 1x1 des Brandschutzes ist schnell aufgesagt – oft sind es die einfachen Dinge, die die größte Wirkung entfalten.    

Tipps für den Brandschutz

Um Wohnungsbränden vorzubeugen, müssen die beiden häufigsten Ursachen bekämpft werden – menschliches und technisches Versagen. Menschlichen Fehlern vorzubeugen, heißt einfache Grundregeln zu beachten: Herd und Ofen dürfen nie unbeaufsichtigt in Betrieb sein. Brennbare Gegenstände, wie Papierverpackungen oder Geschirrtücher sollten nie auf der Kochfläche liegen. Besonders, wenn mit Fett gekocht wird, ist größte Vorsicht geboten: In einer heißen Pfanne kann sich Fett bereits nach vier Minuten entzünden. Mit Wasser kann ein solcher Fettbrand nicht gelöscht werden – im Gegenteil. Trifft Wasser auf brennendes Fett kommt es zu einer Explosion. Hier besteht Lebensgefahr. Am besten man versucht mit einer schweren Decke zu löschen und ruft umgehend die Feuerwehr. Außerdem nicht vergessen: In jedes Zimmer gehört ein Rauchwarnmelder. Diese können im Ernstfall Leben retten, müssen nicht mehr als 20 Euro kosten und sind zudem bereits in vielen Bundesländern verpflichtend.

In der Vorweihnachtszeit ist das Brandrisiko traditionell besonders hoch. Die größte Gefahr geht von offenen Feuerquellen aus. Jahr für Jahr kommt es zu schweren Wohnungsbränden, weil Kerzen den Weihnachtsbaum entzünden. Kerzenlicht sollte niemals unbeobachtet gelassen werden und auf Adventskränzen und v.a. an Weihnachtsbäumen sollte generell auf brennende Kerzen verzichtet werden.

Auch elektrischen Brandursachen kann man wirksam vorbeugen. Steckdosen dürfen nie überbelastet werden – sonst droht ein Kurzschluss. Mehrzwecksteckdosen mit Standby-Schalter sind praktischer Stromsparer, dürfen aber nie aneinander geschaltet werden. Sonst überlasten sie die Steckdose.

Wenn man elektrische Geräte einkauft, sollte man darauf achten, dass sie mit Prüfsiegeln wie dem CE- oder GS-Zeichen zertifiziert sind. Haben gebrauchte Kaffeemaschinen & Co zudem Wackelkontakte oder brüchige Kabelteile, sollten sie nicht mehr benutzt und umgehend durch neue Geräte ersetzt werden. Brennbare Gegenstände, auch Tapeten und Vorhänge, sollten nie in Berührung mit Wärmequellen, wie Halogen- oder Heizstrahlern kommen. Nicht jeder Wohnungsbrand lässt sich verhindern. Mit Wachsamkeit, Vorsicht und Prävention lassen sich die Risiken aber bedeutend senken.

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