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Regionalmeldung

Vonovia im Westen: Impulse für nachhaltiges und lebenswertes Wohnen in Nordrhein-Westfalen

  • Mehr als 100.000 Wohnungen in NRW
  • Energetische Modernisierungen für den Klimaschutz
  • Langjährige Mieter unterstützen
  • Integration als Vermieter und Arbeitgeber fördern

Bochum, 29.01.2020. Klimaschutz, demografischer Wandel, bezahlbarer Wohnraum in den Ballungsräumen und nicht zuletzt Integration zählen zu den zentralen Herausforderungen der nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden. Unterstützung erhalten sie hier von der Wohnungswirtschaft. Rund eine Million Menschen leben bundesweit in einer Wohnung von Vonovia, etwa ein Viertel davon in Nordrhein-Westfalen. Mario Stamerra, Vonovia Geschäftsführer West, betreut mit seinem Team insgesamt rund 250.000 Bewohner in rund 105.000 Wohnungen.

Vonovia setzt an den nordrhein-westfälischen Immobilienstandorten vielfältige Impulse für mehr Nachhaltigkeit und ein gutes Miteinander in den Quartieren.

8.400 Wohnungen in 2019 energetisch modernisiert
Beispiel Klimaschutz: Mit umfangreichen energetischen Modernisierungen an zahlreichen Standorten leistet Vonovia einen Beitrag zur Heizkostenentlastung bei den Mietern und erreicht hierdurch zudem eine massive Reduzierung des CO2-Ausstoßes seines Immobilienbestandes. Rund 231 Mio. Euro investierte Vonovia allein in 2019 in NRW für energetische Modernisierungen. Durchschnittlich erzielt Vonovia damit eine jährliche Klimaentlastung von rund 1,5 Tonnen CO2 pro modernisierter Wohnung. Dabei setzt das Unternehmen nicht nur auf Dämmung und Heizungserneuerung, sondern bezieht auch – bei entsprechenden Gegebenheiten – die Nutzung von erneuerbaren Energien und von Geothermie ein.
Unter dem Strich hat Vonovia in NRW im Jahr 2019 rund 8.400 Wohnungen auf den neuesten energetischen Stand gebracht, was eine Reduzierung der CO2-Emissionen um mehr als 12.600 Tonnen jährlich ermöglicht.

Hinzu kommen Projekte zur Förderung von Biodiversität und Nachhaltigkeit in den Quartieren. Mit rund 90.000 Bäumen im Bestand, Baumpflanzaktionen sowie naturnahen Rasenflächen, Gehölzflächen und Hecken verbessert Vonovia im Westen das lokale Klima und die Luft in den Quartieren, gibt Tieren Lebensraum und wirkt der Bodenversiegelung entgegen.

Ein Beispiel ist der Mitte 2019 eröffnete PikoPark in Dortmund-Westerfilde. Dort, wo sich früher zwischen den Häusern eher triste Rasenflächen erstreckten, haben Mieterinnen und Mieter einen kleinen naturnahen Park gebaut – den PikoPark. Das Projekt des Wissenschaftsladens (WILA) Bonn in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Mensch und Umwelt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert. Es wurde sogar von den Vereinten Nationen als offizielles Projekt der „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. Durch eine Spende von Vonovia ist die Zukunft des Parks mit weiteren Anwohner-Projekten gesichert.

In Bochum-Weitmar wird im Rahmen der Zusammenarbeit von Vonovia und NABU in einem der ersten Schritte eine Wildblumenwiese entstehen. Dazu hat der NABU eine eigene Saatmischung entwickelt. Zudem pflanzte Vonovia-Vorstandsvorsitzender Rolf Buch gemeinsam mit der nordrhein-westfälischen NABU-Landesvorsitzenden Heide Naderer und dem NABU-Landesgeschäftsführer Bernhard Kamp als Zeichen des langfristigen Engagements und kontinuierlich wachsender Projektideen in Bochum-Weitmar einen Spitzahorn. Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt werden gesammelt und sollen als Grundlage für weitere Maßnahmen dienen – damit in einigen Jahren möglichst viele Grün- und Freiflächen in den Vonovia Quartieren zum gemeinsamen Lebensraum für Mensch, Tier- und Pflanzenwelt werden.

Preiswerte Wohnungen und Neubau im Fokus
Beispiel bezahlbarer Wohnraum: Insgesamt sind mehr als12.000 Vonovia Wohnungen in NRW öffentlich gefördert – und werden für Menschen angeboten, die ohne Unterstützung keine Wohnung bezahlen könnten. Mit ca. zwölf Prozent am Bestand liegt der Anteil bei Vonovia in NRW deutlich höher als der landesweite Durchschnitt (rund fünf Prozent). Die Mieten der öffentlich geförderten Wohnungen von Vonovia liegen durchschnittlich bei 5,02 Euro pro Quadratmeter. Bei Modernisierungsprojekten werden die Mieterhöhung nach Abschluss der Maßnahme auf zwei Euro pro Quadratmeter begrenzt. Mit Mieterinnen und Mietern, die eine Mieterhöhung dennoch nicht tragen können, findet das Härtefallmanagement von Vonovia eine individuelle Lösung.

Darüber hinaus intensiviert Vonovia seine Neubauaktivitäten in Nordrhein-Westfalen deutlich und baut bis 2023 mehr als neue 700 Wohnungen. Schwerpunkte liegen in Bochum, Düsseldorf, Köln und Dortmund.

Langjährigen Mietern das Zuhause erhalten
Beispiel demografischer Wandel: Vonovia hat sich verpflichtet, mindestens jede dritte bestehende Wohnung, die neu vermietet wird, seniorengerecht umzubauen. Das Unternehmen gibt Mietern ab 70 Jahren zudem die Garantie, dass sie ihre Wohnungen nicht aufgrund einer Mieterhöhung durch Modernisierungen verlassen müssen und dass ihre Wohnungen auch bei Veränderung der ortsüblichen Vergleichsmieten bezahlbar bleiben. So wurden bereits im ersten halben Jahr nach Einführung des Härtefallmanagements rund 1.300 individuelle Lösungen für Kunden gefunden, die sich bei uns gemeldet haben.

Hintergrund der genannten Maßnahmen ist die langfristige Zielsetzung, dass die Vonovia Mieterinnen und Mieter möglichst lange in ihren Wohnungen leben und dort alt werden können.

Hinzu kommen in NRW konkrete Projekte, um langjährigen Mietern auch dann ein Zuhause zu bieten, wenn sie nicht mehr allein leben können: Im Frühjahr 2019 eröffnete Vonovia gemeinsam mit dem Partner Humanika eine zweite Demenz-Wohngemeinschaft in Essen-Katernberg. Hier bewältigen bis zehn Bewohner mit Demenz ihr Leben in weiten Teilen selbstständig. Gleichwohl erhalten sie Hilfestellung bei der Bewältigung des Alltags – und bei Bedarf medizinische Versorgung.

Vielfalt in den Quartieren
Beispiel Integration: Nur in stabilen, nach Nationalitäten, Alter, Bildung und sozialer Herkunft gut gemischten Nachbarschaften ist erfolgreiche Integration möglich. Daher setzt Vonovia bei der Quartiersentwicklung auf Vielfalt und nutzt Integrationsmöglichkeiten. Dazu gehören die Einrichtung und Unterstützung von lokalen Jugendtreffs sowie Aktionen wie das Vonovia Fußballcamp in Bochum und der Vonovia Kids Cup in Gelsenkirchen.

Auch als Arbeitgeber geht Vonovia hier voran. So gibt es eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Arbeitsagenturen und Jobcentern, um Geflüchtete als Kolleginnen und Kollegen zu gewinnen – zum Beispiel als Bauhelfer für den Technischen Service. Im Rahmen von Praktika können junge Geflüchtete bei Vonovia erste Einblicke in die Arbeitswelt und in verschiedene Berufsbilder erlangen und lernen dabei das Ausbildungssystem in Deutschland kennen. 2019 absolvierten insgesamt 37 Geflüchtete eine betriebliche Ausbildung bei Vonovia.

Zudem erhält beispielsweise die Diakonie in Bochum Spendengelder für ihr Projekt zur Unterbringung Obdachloser. Diese Kooperation als Folge einer entsprechenden Landesvereinbarung wird in 2020 weiter ausgebaut.

Verantwortung übernehmen und weitere Impulse setzen
„Wir setzen in den Kommunen, in denen wir Immobilien betreiben, auf einen engen Schulterschluss mit Verwaltung, Politik, Vereinen und engagierten Bürgern. Wir stellen uns gemeinsam den Herausforderungen bei Klimaschutz, demografischem Wandel, Integration und der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum“, so Mario Stamerra, Geschäftsführer West von Vonovia. „Als eines der größten Wohnungsunternehmen in NRW mit rund 280.000 Kunden stellen wir uns gerne der Verantwortung für ein nachhaltiges und lebenswertes Miteinander in den Städten und Gemeinden. Auch in den nächsten Jahren werden wir vor Ort starke Impulse setzen – bei Neubau und Modernisierung, aber auch bei der Quartiersentwicklung.“

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