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Regionalmeldung

Neuer Wohnraum in der Metzerstraße Zweite Anwohnerinformation im Kreuzviertel

  • Mieteranregungen sind eingeflossen
  • Vonovia und Stadt erläutern das Projekt
  • Neubau von 12 Wohnungen geplant

Dortmund, 30.10.2019. Um ein geplantes Neubauprojekt aus dem Kreuzviertel in der Metzerstraße vorzustellen, lud Vonovia am Dienstagabend, die Anwohner noch einmal in den Veranstal-tungsraum der Kirche Heilig Geist ein. Auf dieser zweiten Veran-staltung erläuterte Vonovia ausführlich die geänderten Pläne für das Projekt in einem der beliebtesten Stadtteile von Dortmund und beantwortete Fragen der Anwohner. Der neue Entwurf zeigt, dass die Kritik und auch die Anregungen der Anwohner aus der 1. Veranstaltung Anfang 2018 eingeflossen sind. Der Neubau wird konventionell errichtet, um die Anregungen der Mieter aufzunehmen und den optischen Anforderungen gerecht werden zu können.

„Uns ist es wichtig bei Neubauvorhaben, die Anwohner und Mieter mit einzubeziehen und auch deren Wünsche nach Mög-lichkeit einfließen zu lassen. Deshalb haben wir gestern Abend noch einmal, gemeinsam mit der Stadt und unserem Architek-ten die Anwohner zum Bauvorhaben in der Metzerstraße infor-miert“, so Ralf
Peterhülseweh, als Regionalbereichsleiter von Vonovia zuständig für die 20.000 Wohnungen in Dortmund. Bei der Versammlung konnte vor Anwohnern noch einmal deutlich gemacht werden, dass Vonovia die Kommunikation in alle Richtungen ein wichti-ges Anliegen ist.

Als größter Vermieter in Dortmund möchte Vonovia auch einen Beitrag zur Schaffung von neuem Wohnraum leisten. Im Kreuz-viertel werden 12 neue barrierefreie Wohnungen, sowie PKW- und Fahrradstellplätze entstehen. Der Bau einer Tiefgarage wird derzeit intensiv geprüft. In diesem Viertel ist die Parkplatzsitua-tion angespannt, mit unterirdischem Parken könnte der „Park-druck“ verringert werden. Im Rahmen der Neubaumaßnahme werden auch zusätzliche Parkflächen errichtet. Die bestehenden Garagen genügen den heutigen Anforderungen an die moder-nen Kraftfahrzeuge nicht mehr. Aus diesem Grund werden die Garagen zurückgebaut und neu errichtet.

Die modernen Mobilitätslösungen (e-bike etc.) werden in das Neubauprojekt integriert. Beispielsweise wird ein von außen zugänglicher Fahrradraum errichtet, in dem Fahrräder sicher abgestellt und aufgeladen werden können. Auch eine Ladesäule für E-Autos ist vorgesehen.
Das Gebäude erhält eine Solarthermieanlage, um die Energieef-fizienz zu verbessern.

Der Innenbereich der Häuser an der Metzer- u. Blankensteiner Str. 1-3 im Bereich der heutigen Garagen bleibt autofrei und kann als Begegnungsstätte genutzt werden. Zur Gestaltung der Außenanlagen und auch der Spielplätze konnten die Anwohner in der Veranstaltung weitere Vorschläge machen. Selbstver-ständlich sind ausreichende Abstandsflächen zu den Nach-bargebäuden vorhanden. Die Investitionen liegen bei rund 3,2 Millionen Euro.

Für den geplanten Ergänzungsbau im Kreuzviertel wird nur ein Teil der großzügigen Grünfläche benötigt. Der größere Teil wird als Grünfläche erhalten bleiben. „Ein ganzheitliches Quartiers-konzept stellt die Attraktivität von Bestandsgebäuden und Neu-bau gleichermaßen sicher. Der grüne Charakter des Quartiers bleibt erhalten“, so Peterhülseweh. Den konkreten Mietpreis können wir derzeit noch nicht beziffern, der Quadratmeter wird im neubauübliche zweistelligen Bereich liegen, so Ralf Peterhül-seweh.

„Der geplante Neubau des 12-Familienhauses von Vonovia an der Metzerstraße nimmt die städtebaulichen Strukturen der vorhandenen riegelförmigen Bebauungen der Umgebung auf. Gemeinsam mit den Bestandsgebäuden entsteht ein Wohnhof mit Quartiersplatz und Spielflächen für Kinder als kommunikati-ve Mitte.
Durch die Ausbildung eines Sockelgeschosses, ein Zurückstaf-feln der Geschossebenen zu Gunsten von Dachterrassen, um-laufende Fassadenlisenen und zurückgezogene Loggien wird das Gebäude horizontal gegliedert. Das farblich abgesetzte Sockelgeschoss, in dem sich im Böschungsbereich auch die Kellerräume und ein großer Fahrradabstellraum befinden, ver-bindet den Haupteingang auf dem Niveau der Metzerstraße mit der höher gelegenen südlichen Erschließungsstraße. Der natür-lich ansteigende Geländeverlauf der Grünanlagen wird aufge-nommen und eine barrierefreie Erschließung über ein zentrales Treppenhaus mit Aufzug ermöglicht.
Photovoltaikelemente mit Gründachbereichen, Ladestationen für e-bikes und natürlich gehaltene Mietergartenflächen werden, in Verbindung mit heimischen Gewächsen, Insektenhotels, Sand-spielflächen und Sitzbänken auf dem Quartiersplatz das nach-haltig konzipierte, moderne Wohnquartier prägen“, so Architekt Georg von Estorff.

Das Dortmunder Architekturbüro WP Architekten und Ingenieu-re entwickeln, planen und realisieren Wohnprojekte im Ruhrge-biet und Umgebung. Ein Neubauprojekt mit 33 Wohneinheiten wird gerade gemeinsam mit Vonovia an der Harkortstraße in Dortmund Hombruch im Bereich vorhandener Siedlungsstruktu-ren realisiert.

Mit Neubau- und Nachverdichtungsvorhaben versucht Vonovia – im Schulterschluss mit der Politik und Verwaltung eine Ant-wort auf den Mangel an Wohnraum in Ballungsgebieten zu ge-ben. Zudem investiert Vonovia in den nächsten Jahren in Milli-ardenhöhe in bestehende Quartiere und neue Wohnungen. Vonovia realisiert neue Wohnflächen, denn „wir möchten, dass Menschen heute und morgen in ihren angestammten Vierteln wohnen bleiben können“, so der Regionalbereichsleiter. Gleich-zeitig entwickelt Vonovia den Bestand weiter und setzt sich für nachhaltige und lebenswerte Quartiere ein.

Es wurden Fragen detailliert beantwortet und auch die Stadt stellte sich den Anmerkungen der Bürger. „Wir waren gerne bereit, mit den Anwohnern zu diskutieren und Vorschläge zu prüfen und umzusetzen, wenn möglich. Unser klares Ziel ist neuer Wohnraum und ein lebenswertes Quartier und zwar ge-nau dort, wo die Menschen auch leben wollen“, so Peterhülse-weh. „Die Nachverdichtung Blankensteiner-/Metzerstraße ist ein Beitrag für einen Stadtteil der kurzen Wege“.
Der neue Entwurf erhielt von den über 50 anwesenden Anwoh-nern viel mehr Zustimmung als der erste Entwurf. Die gestern Abend geäußerten weiteren Anregungen werden nochmal dis-kutiert, versprach der Regionalbereichsleiter. Außerdem werden die Anwohner abschließend noch einmal informiert.

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