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TNS-Emnid-Studie: Urban Gardening – Großstädter entdecken das gemeinschaftliche Gärtnern

  • 70 Prozent der Deutschen finden Urban Gardening gut

  • Großverdiener begrüßen den grünen Trend, nehmen Spaten und Hacke aber nicht so gern selbst in die Hand

  • In Saarland kommt kreatives Gärtnern in der City am besten an: zwei Drittel (67%) können sich vorstellen mitzumachen.

Bochum, 14.08.2018. Wer bereits viele Sommer in der Stadt verbracht hat, der kennt sie vielleicht schon: Grüne Oasen mitten in der Metropole, blühend, duftend und manchmal auch nahrhaft. In den letzten Jahren sind sie nämlich wie Pilze aus dem Boden geschossen: Stadtgärten, die in netten Gemeinschaften gehegt und gepflegt werden. Ob Hamburg, München oder Berlin – an allen möglichen und unmöglichen Orten wird gesät, gepflanzt, gezupft und geerntet. Auf Grünstreifen, Dächern, Mauern und Hinterhöfen erblicken Sprösslinge jeglicher Colour den Stadthimmel und machen Appetit auf frische Beeren, Kartoffeln oder Kräuter. So werden Metropolen wieder grün und vielerorts zieht ein Stückchen Natur ein.

Grünes Glück schafft Gemeinsamkeit

Das Schöne am Urban Gardening ist aber die Gemeinschaft: Auf öffentlichen Plätzen darf jeder mitbuddeln, Unkraut jäten und natürlich auch ernten. Vorwissen ist in der Regel nicht nötig. Hier helfen die Nachbarn mit dem „grünen Daumen” der Smartphone-Generation und tauschen sich Hobbygärtner aus. Denn vor allem Nachbarschaftsgärten erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Vorausgesetzt, dass es der Vermieter erlaubt. „Urbanes Gärtnern ist eine schöne Idee, um die Hausgemeinschaft zu fördern, neue Kontakte zu knüpfen und sich an der frischen Luft zu betätigen“, erklärt Bettina Benner, Pressesprecherin bei Vonovia, Deutschlands größtem Immobilienunternehmen. „Nachbarschaftsgärten werden immer häufiger von Anwohnergemeinschaften betrieben und befinden sich in Höfen, vor oder zwischen den Häusern oder im Umfeld der Parkplätze.”

70 Prozent der Deutschen finden Urban Gardening gut

Wie beliebt die neuartige Gartenbewegung ist, zeigt auch eine repräsentative Umfrage, die Vonovia in Auftrag gegeben hat. Für die TNS-Emnid-Studie wurden im Zeitraum von 09. bis 12. Juli 2018 über 1.000 Personen aus allen Alters- und Berufsgruppen sowie verschiedenen Regionen des Landes befragt. Mit einem ganz deutlichen Ergebnis: 70 Prozent der Deutschen finden Urban Gardening gut. 54 Prozent haben schon einmal davon gehört, knapp ein Drittel (27 %) kennen Gemeinschaftsgärten in Städten und ebenso viele können sich vorstellen selbst einmal Hacke und Spaten in die Hand zu nehmen um beim gemeinschaftlichen Gärtnern mitzumachen. Vor allem die 30 bis 49-Jährigen bewerten die Idee positiv. Allerdings hält ein knappes Drittel (30%) den Trend nur für eine vorrübergehende Erscheinung.

Auch die Herren haben einen grünen Daumen

Auch wenn das Ziehen von Blumen und Gemüse oft den Frauen zugeschrieben wird, gibt es doch durchaus Garten-interessierte Männer. Während 71 Prozent der Damen selbst angelegte Beete mitten in der City gut finden, sind es bei Herren immerhin auch 67 Prozent. Sich selbst inmitten der Bepflanzungsanlage sehen aber nur 22 Prozent der männlichen Befragten, während 32 Prozent der Stadtbewohnerinnen gern mitmachen würden.

Nach Alter betrachtet, rangiert die jüngste Klientel zwischen 14 und 29 Jahren ganz hinten und zeigt mit 20 Prozent eher geringes Interesse am gemeinsamen Gärtnern. Das ändert sich aber im typischen Familienalter ab 30 Jahre. 32 Prozent der 30 bis 39-jährigen hätten Lust sich zu beteiligen. Skeptisch äußerten sich indes die 40 bis 49-Jährigen: 38 Prozent dieser Altersgruppe halten Urban Gardening nur für eine vorrübergehende Erscheinung.

Großverdiener greifen nicht so schnell zur Harke

Eine Überraschung gab es bei der Analyse nach den Personen im Haushalt. Hier liegen die Werte sehr dicht beieinander, obwohl die Lebenssituationen bei Singles, Paaren und Familien sehr unterschiedlich sind: 26 Prozent der Singles können sich vorstellen aktiv ein Stück Natur in die Stadt zu holen, das sehen Familien mit vier Personen (25%) sehr ähnlich. Am interessiertesten Urban Gardening selbst auszuprobieren zeigten sich Paare (29%), gefolgt von 3-Personen Haushalten (27%), die allerdings bei der Bewertung der Idee ganz vorn lagen: 79 Prozent finden die gemeinsamen Beete sympathisch.

Wie sehr Theorie und Praxis auseinander gehen, zeigt ein Blick auf die verschiedenen Einkommensschichten. Zwar heißt es bei den guten Verdienern (3.000 – 3.500 Euro netto) überwiegend Daumen hoch (80%) für das grüne City-Engagement aber nur ein knappes Viertel (24%) nimmt das zum Anlass selbst Hand anzulegen. Umgekehrt sieht es bei Haushalten mit einem schmalen Salär von unter 1.000 Euro netto aus: Nur 60 Prozent sind von dem neuen Gärtnertrend begeistert, während jedoch mehr als ein Drittel (34%) sich nicht scheuen würde, bei der Stadtbepflanzung mitzuhelfen.

Saarländer gärtnern gern gemeinsam

Sehr unterschiedlich werden die grünen Oasen auch in den jeweiligen Regionen des Landes aufgenommen. Total einverstanden mit der pflanzlichen Stadtgestaltung ist man im Saarland (100%). Das gilt auch für die eigene Aktivität: 67 Prozent der Saarländer können sich vorstellen Urban Gardening zu betreiben und führen damit die Liste der deutschen Bundesländer an. Auf dem zweiten Platz der „Mitmacher” rangieren die Menschen in Thüringen (48%), gefolgt von Sachsen (43%), Berlin (39%) und Schleswig Holstein (38%).

Wenn es rein um die positive Bewertung geht liegen ­– nach Saarland – Hamburg (82%), Berlin (80%) und Thüringen sowie Schleswig Holstein gleichauf (79%). Schlusslicht bildet Bremen: hier finden nur 39 Prozent Urban Gardening gut. Allerdings könnte sich ein knappes Drittel der Bremer (29%) vorstellen selbst die Harke zu schwingen.


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