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Kleine Räume ganz groß

  • Helle Farben bevorzugen
  • Alle Ecken und Nischen nutzen
  • Kleine, leichte Möbel wählen

Bochum, 07.08.2018. Obwohl kleine Räume auf den ersten Blick schwierig zu gestalten sind, bieten sie unter Berücksichtigung einiger Tipps viel Spielraum. Mit geeigneten Möbeln und der richtigen Planung wirken sie keineswegs dunkel und eng, sondern urgemütlich. „Gerade in städtischen Wohnungen ist der Platz begrenzt“, sagt Jana Kaminski, Pressesprecherin von Vonovia, Deutschlands größtem Immobilienunternehmen. „Mit etwas Kreativität kann die Größe aber überspielt werden und es entsteht einfach einer schöner Raum, dessen eigentliche Größe gar nicht mehr auffällt.“ Dabei  sind vor allem eine clevere Möbel- und Farbwahl sowie eine geschickte Raumaufteilung ausschlaggebend, um ein Gefühl von Weite zu erzeugen.

Räume nutzen – auch in der Höhe

Der wichtigste Tipp: Nutzen Sie den vorhandenen Platz bis in den kleinsten Winkel. So wird maximal viel Stauraum geschaffen. Ist am Boden wenig Platz, sind Hängeschränke ideal – je nachdem, wie viel hier untergebracht werden soll, könne sie bis hoch an die Decke reichen. Regale können auch über der Zimmertür sowie in kleinen Nischen und Zwischenräumen angebracht werden. Ganz oben lagert man am besten Dinge, die nicht ständig im Gebrauch sind – in der Küche etwa Backformen, Fonduetopf oder Raclette. Geschirr, Töpfe und andere Kochutensilien sollten dagegen immer griffbereit sein.

Wichtig ist es, in die Höhe zu planen. Ist etwa das Kinderzimmer sehr klein, können Sie Ihren Nachwuchs sicher mit einem Hochbett begeistern. Und die Eltern freuen sich auch, weil sie dadurch mehr Stauraum gewinnen. Denn darunter lässt sich nicht nur mit Tüchern und Kissen eine gemütliche Höhle einrichten, dort haben auch Spielzeugkisten Platz.

Licht in die Wohnung lassen
Am schönsten ist es, wenn helles Tageslicht in die Räume flutet. Also sorgen Sie für Helligkeit! Ist Ihre Wohnung nicht einsehbar, verzichten Sie am besten auf Gardinen oder anderen Sichtschutz. Alternativ eignen sich auch transparente Vorhänge, die neugierige Blicke fernhalten und gleichzeitig Licht in die Wohnung lassen. Ein spezieller Trick: Ein großer Spiegel an der Wand reflektiert das Licht und zaubert so mehr Helligkeit. Damit erscheint der Raum optisch größer.

Ordnungshüter: für intelligenten Stauraum sorgen
Jeder kennt das: Überall liegen Kleinigkeiten herum – Schlüssel, Papiere und Sonnenbrillen, im Badezimmer Tiegel, Tuben, Dosen und Fläschchen. Verstauen Sie die Dinge in Schränken oder dekorativen Kisten und Körben, schon wirkt der Raum nicht mehr vollgestopft, sondern aufgeräumt und klar.

Vor allem im Kinderzimmer ist Ordnung oberstes Gebot. Sorgen Sie hier für ausreichend Stauraum, den die Kinder auch selbst nutzen können. Praktisch sind beispielsweise Kisten im unteren Bereich von Regalen, die gefahrlos und leicht zu bedienen sind. Wenn alles seinen festen Platz hat, geht das Aufräumen schneller und die Kleinen lernen von Beginn an, Ordnung zu halten. Der Vorteil: Sie müssen nicht ständig hinterherräumen und das Chaos hält sich in Grenzen.

Aber mindestens so wichtig wie durchdachter Stauraum ist der Verzicht auf Überflüssiges – regelmäßiges Aussortieren schafft neuen Raum. Dinge, die über Jahre nicht genutzt wurden, können weg. Vielleicht freut sich die Studentin nebenan, die gerade ihre erste Wohnung einrichtet.

Blickachsen ins Freie planen
Eine weitere wichtige Grundregel: In kleinen Wohnungen sollte der Blick schweifen können, denn eine optische Begrenzung erzeugt Enge. Blickachsen in der Wohnung werden deshalb am besten so lang wie möglich geplant – wenn möglich zu einem größeren Raum hin oder auch ins Freie. So entsteht ein angenehmes Gefühl von Großzügigkeit und Weite.

Auch die Wahl der Farben hat einen großen Einfluss auf die Wirkung des Raumes. Greifen Sie bevorzugt zu hellen Farben: Weißer Boden, weiße Regale und Möbel – das wirkt selbst in kleinsten Räumen leicht. Und wenn Sie die Decken heller streichen als die Wände, öffnet dies den Blick auch nach oben und erzeugt optische Höhe.

Proportionen wahren
Der große braune Eichenschrank von Oma mag zwar ein schönes Erinnerungsstück sein, ist für ein kleines Wohnzimmer aber viel zu schwer. Wählen Sie keine zu großen Möbel, damit die Proportionen im Raum stimmen. Übrigens: Outdoormöbel aus Rattan oder Metall wirken meist grazil – perfekt für kleine Wohnungen.

Für kleine Wohnungen gilt: Weniger ist mehr. Wählen Sie als Dekoration einige wenige, aber besonders schöne Stücke aus. Zu viele kleinteilige Accessoires wirken unruhig und verengen den Raum. Das Prinzip gilt ebenso für die Möbel. Verzicht bedeutet dabei nicht, dass man an Komfort einbüßt. So kann die Kommode im Schlafzimmer gleichzeitig als Schminktisch genutzt werden. Es gibt zudem flexible Möbel, die mehrere Funktionen in sich vereinen und so den Wohnraum entlasten. Dazu gehören Klapptische und -stühle, Schlafsofas oder Wandbetten. Auch ausziehbare Tische sind praktisch, die einfach vergrößert werden können, wenn Gäste erwartet werden. Anschließend werden sie mit einem Handgriff wieder klein und kompakt. Wenn Sie ein paar Dinge beherzigen, werden Sie sehen, dass Ihre Wohnung größer ist als gedacht.


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