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TNS-Emnid-Studie: Wie oft kommt in Ihrem Haushalt Selbstgekochtes auf den Tisch?

  • 64 Prozent der Deutschen kochen jeden Tag zu Hause selbst
  • In Westdeutschland rühren sogar 67 Prozent der Deutschen täglich den Kochlöffel
  • Die größten Kochmuffel leben in Ostdeutschland, aber auch in der Hauptstadt bleibt die Küche immer öfter kalt

Bochum, 27.04.2018. Kochen ist „in”: Nach einem hektischen Alltag macht es Spaß, gemeinsam mit dem Partner oder der Familie in der Küche zu schnippeln und sich eine leckere Mahlzeit zu bereiten. Gerade in Zeiten von digitalen Welten und der ständigen Verfügbarkeit erhalten Rituale, Traditionen und Selbstgemachtes eine neue Bedeutung. Regionale Kost und Bioprodukte sowie gemeinsame Kochevents stehen bei vielen Deutschen hoch im Kurs. Denn die Küche wandelt sich immer stärker zum sozialen Treffpunkt. Offene Raumarchitekturen, moderne Geräte und Dunstabzugshauben machen das Kochen zum Kinderspiel und sorgen für frische Luft am Küchentresen. Deshalb erfreut sich das Kochen im eigenen Haushalt  zunehmender Beliebtheit.

64 Prozent der Deutschen brutzeln sogar täglich und bringen Selbstgekochtes auf den Tisch. Bei immerhin 27 Prozent läuft der Herd mehrmals in der Woche auf Hochtouren. Das ergab eine repräsentative Verbraucherumfrage von Vonovia, einem der führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Für die TNS-Emnid-Studie wurden im Zeitraum vom 3. bis 4. April 2018 über 1.000 Personen aus allen Alters- und Berufsgruppen sowie verschiedenen Regionen des Landes befragt.

67 Prozent: Westdeutschland liegt vorne

Wobei sich interessante regionale Unterschiede ergaben: So rühren in Westdeutschland 67 Prozent der Deutschen täglich den Kochlöffel, während es im Osten nur 48 Prozent sind. Die größten Kochmuffel der Republik leben in Thüringen. Nur 40 Prozent stellen jeden Tag den Herd an, 25 Prozent mehrmals in der Woche und 27 nur einmal. Auch in der Hauptstadt bleibt die Küche oft kalt: Nur 42 Prozent der Berliner machen sich die Mühe, täglich zu Hause eine warme Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. 37 Prozent sind jedoch mehrmals wöchentlich kochtechnisch aktiv. Den dritt- und viertletzten Platz belegen Mecklenburg-Vorpommern (45 %) und Sachsen-Anhalt (47 %).

Die größten Kulinarik-Fans scheinen in Bremen zu leben. 97 Prozent der Befragten gaben an, täglich selbstgekochtes Essen zuzubereiten. An zweiter Stelle rangiert das Saarland (83 %) gefolgt von Hamburg (73 %) und Nordrhein-Westfalen (73 %).

Die jungen Leute kochen oft

Deutliche Diskrepanzen zeigen sich auch bei der Analyse nach Altersstrukturen: Während 75 Prozent der 14- bis 29-Jährigen täglich kochen oder bekocht werden, sind es bei den 30- bis 39-Jährigen nur 48 Prozent. Immerhin schaffen es 38 Prozent,  sich mehrmals in der Woche etwas Warmes im eigenen Heim zu kochen, was sicherlich ein Zeitfaktor ist. Vor allem Berufstätige haben oft keine Lust, sich nach Feierabend noch an den Herd zu stellen, und greifen lieber einmal mehr beim To-Go- oder Lieferangebot zu. Mehr Koch-Affinität ist indes in der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen zu beobachten. Mehr als die Hälfte (57 %) legt Wert auf eine selbstgekochte Mahlzeit am Tag. Bei der 60+-Generation steigt dieser Wert rasant auf 70 Prozent, denn hier spielt Zeitmangel in der Regel keine übergeordnete Rolle mehr.

Groß- und Niedrigverdiener kochen seltener

Interessante Ergebnisse ergab die Emnid-Untersuchung auch bezüglich des Einkommens: Wer glaubt, dass in wohlhabenden Haushalten öfter außer Haus gegessen wird als bei den Geringverdienern, der täuscht sich. Beide bewegen sich auf gleichem Niveau. 61 Prozent der Gruppe mit einem Einkommen unter 1.000 Euro brutto im Monat kochen täglich selbst. Bei den Haushalten mit mehr als 3.500 Euro im Monat sind die Werte mit 60 Prozent nahezu identisch. Allerdings überwiegt hier die Kochlust derjenigen, die mehrmals in der Woche den Herd anstellen, mit 36 zu 15 Prozent. 12 Prozent der Niedrigverdiener bringen sogar nur einmal die Woche und 11 Prozent noch seltener etwas Warmes auf den Tisch. Auf Hochtouren läuft der Herd nur bei der mittleren Einkommensgruppe mit 2.000 bis 2.500 Euro brutto: 73 Prozent kochen täglich und 17 Prozent mehrmals in der Woche.

Ganz andere Resultate liefert die Analyse nach der Schulbildung: In der Gruppe der Menschen mit Volks- oder Hauptschule stehen 75 Prozent täglich am Kochtopf und zumindest noch 14 Prozent öfter als einmal pro Woche. Deutlich weniger Köche gab es bei den Befragten mit mittleren Bildungsabschlüssen (56 %) und Abiturienten bzw. Menschen mit Universitätsabschluss (57 %). Hier scheint das Bedürfnis nach selbstgemachter Kost nicht so stark zu sein, jedenfalls nicht täglich. Dennoch kommt immerhin bei mehr als einem Drittel auch in diesen Gruppen öfter in der Woche etwas Selbstbereitetes auf den Tisch.


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