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Servicemeldung

„Wecker aus, Kaffee bitte“ – sprachgesteuerte Haushaltsgeräte werden noch zögerlich eingesetzt

  • Sprachassistenten sind ein Smart-Home-Trend
  • Fast zwei Drittel der Deutschen haben aber noch Vorbehalte gegenüber diesen digitalen Helfern
  • Wichtig ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den  sprachgesteuerten Geräten

Bochum, 10.04.2018. Wenn der Wecker klingelt, lugt die Morgensonne bereits durch die sich langsam hebenden Jalousien. Schlafzimmer und Bad sind angenehm temperiert. Es duftet nach Kaffee und auf Zuruf ertönt aus dem Radio Musik. Was hier passiert, sind automatisierte Abläufe durch miteinander vernetzte Geräte. All die Dinge, die man morgens nach dem Aufstehen normalerweise selbst tun müsste, erledigt das intelligente System.

„Sprachgesteuerte Geräte machen das Leben komfortabler und man spart Zeit“, sagt Jana Kaminski, Pressesprecherin von Vonovia, Deutschlands führendem Immobilienunternehmen. „Eine TNS-Emnid-Studie, die Vonovia im November 2017 in Auftrag gegeben hat, hat aber auch gezeigt, dass es bei der Nutzung noch einige Vorbehalte gibt.“ Nur 8 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie sprachgesteuerte Geräte bereits einsetzen würden – und nur weitere 29 Prozent können sich den Einsatz zukünftig vorstellen.

Komfort und Sicherheit

Dabei kann man mit smarten Lösungen auch Energie sparen: Das Licht im Flur erleuchtet erst, wenn die Haustür sich öffnet, und die Heizung schaltet sich aus, wenn ein Fenster gekippt wird. Der Backofen schickt eine Nachricht ans Handy, wenn der Kuchen fertig ist, und die Waschmaschine schlägt via Push-Benachrichtigung Alarm bei einer Störung: „Wasserschaden droht!" Mit Kameras, Sensoren und anderen technischen Hilfsmitteln ausgestattete Wohnungen lassen sich von Smartphone oder Tablet aus steuern - auch von unterwegs.

Auch Einsteiger und Menschen mit wenig Technik-Know-how können sich mit Smart Home den Alltag erleichtern, schon mit überschaubarem Kostenaufwand. Besonders schick und  praktisch ist der digitale Sprachassistent, einer der größten Smart-Home-Trends. Nach ersten Ansätzen bei der Steuerung von Licht, Musik und Heizung haben die Hersteller immer mehr Funktionen eingeführt. Und so spielen uns Alexa, Siri und Co. auf Zuruf unsere Lieblingsmusik vor, schreiben Einkaufslisten und E-Mails, bestellen Geburtstagsgeschenke im Internet und dimmen auch mal zu grelles Licht.

Sorge um persönliche Daten

Schön, wenn man morgens im Bad Nachrichten und den Wetterbericht abrufen und dabei duschen oder Zähne putzen kann. Dennoch sind viele Menschen skeptisch. 61 Prozent der Deutschen wollen elektronische Haushaltshelfer mit Sprachunterstützung nicht im Haus haben.

Woher kommen diese Vorbehalte? Die verbreitete Skepsis gegenüber Smart Home mit digitaler Sprachsteuerung hat wohl vor allem mit dem Thema (Daten-)Sicherheit und Privatsphäre zu tun. Schließlich ist gerade im eigenen Zuhause das Vertrauen in den Schutz sensibler Daten wichtig.

Je mehr persönliche Daten man aber preisgibt, desto besser funktioniert der digitale Assistent. Relevante Daten werden gefiltert und in Beziehung zueinander gebracht. Denn die schlauen Lautsprecher haben eine Cloud-Anbindung, dort werden die Daten analysiert und gespeichert. Gewohnheiten und Vorlieben der Benutzer fließen in die Analyse ein. So lernen die digitalen Assistenten ständig dazu. Das erhöht den Komfort, birgt aber auch Gefahren.

Deshalb sollte man mit Sprachassistenten verantwortungsvoll umgehen, dann bereiten sie Erleichterung und viel Spaß. Wichtig ist vor allem, das Gerät sowie das heimische WLAN mit einem sicheren Passwort zu schützen und die Software aktuell zu halten. Und immer daran denken: Eigentlich hört der persönlicher Lautsprecher erst dann zu, wenn ein zuvor festgelegtes Aktivierungswort genannt wird. Wer hier aber unsicher ist, kann auch öfter mal den Stecker ziehen.

Fazit: Obwohl sich der Trend noch nicht flächendeckend durchgesetzt hat, sind Sprachassistenten bereits jetzt aus einigen Haushalten nicht wegzudenken.


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