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Regionalmeldung

Stadt Hamburg und Vonovia: Gewinner des Architekturwettbewerbs für Eisenbahnerviertel steht fest

Hamburg, 14. Februar 2018 – Im Hamburger Stadtteil Eidelstedt möchte Vonovia, Deutschlands führendes Wohnungsunternehmen, das Eisenbahnerviertel weiterentwickeln. Freiräume und Gemeinschaftsflächen sollen belebt werden und an die Bedürfnisse moderner, lebenswerter Quartiere angepasst werden. Parallel sollen neue Wohnungen entstehen. Das Unternehmen möchte den Bestand behutsam nachverdichten und zeitgemäße Wohnungen für Senioren, Familien und Singles bauen.

Jetzt hat das Projekt einen wichtigen Meilenstein erreicht: Eine unabhängige Jury hat das Planungsbüro Hahn Hertling von Hantelmann zusammen mit eins:eins Architekten ausgewählt, das städtebauliche und freiraumplanerische Konzept für Eidelstedt zu entwickeln. Der Siegerentwurf ist bis zum 2.März im Stadtteilbüro Eidelstedt-Mitte zu sehen.

Das Gremium kam zu der einstimmigen Empfehlung, die Arbeit des Büros Hahn Hertling von Hantelmann aus Hamburg den weiteren Planungen zu Grunde zu legen. Prof. Carsten Lorenzen begründet die Entscheidung: „Das behutsame städtebauliche Konzept, das die vorhandene Fläche optimal ausnutzt und bestehende Strukturen berücksichtigt und feinfühlig ergänzt hat die Jury überzeugt.“. Sie lassen genügend Raum für Begegnung im Quartier.“

Auch die Ideen und Anregungen der Anwohner sind in das Konzept eingeflossen. Vonovia hat hier von Anfang an auf Transparenz gesetzt und ihre Mieter mit in die Planungen einbezogen. Die häufigsten Fragestellungen, die in Workshops gemeinsam erarbeitet wurden, sind: Wie groß werden die Häuser? Wo werden wir künftig einen Parkplatz finden? Wie wird sich das Miteinander im Viertel entwickeln?

Der ausgewählte Entwurf wird auf Basis der Empfehlung des Preisgerichtes und weiterer Anregungen im Detail überarbeitet und fließt in das Bebauungsplanverfahren ein.

In dem hauptsächlich durch den Siedlungsbau der 1960er und 1970er Jahre geprägten Teil des Eisenbahnerviertels – derzeit bewirtschaftet Vonovia dort 900 Wohnungen – hat seit längerem kaum Neubau stattgefunden, gleichzeitig haben sich jedoch die Anforderungen an das Wohnen und das Wohnumfeld stark verändert. Im Vergleich zur Entstehungszeit hat sich die Pro-Kopf-Wohnfläche verdoppelt, so dass die Bevölkerungsdichte im Eisenbahnerviertel bis heute um fast die Hälfte geschrumpft ist. Bedarf besteht vor allem nach altersgerechten, kleineren Wohnungen und Wohnungen mit vier oder mehr Zimmern für größere Haushalte.

Ulrich Schiller, als Geschäftsführer verantwortlich für den Hamburger Bestand von insgesamt 17.000 Wohnungen, erläutert die Ziele von Vonovia: „Wir möchten das Eisenbahnerviertel „fit für die Zukunft“ machen und für alle Bewohner lebenswert gestalten. Gleichzeitig soll das Quartier grün bleiben und seinen Charakter behalten.“

Beim Entwurf der Häuser für die gewachsene Siedlung wird das Prinzip der Modulbauweise mit hohem Vorfertigungsrad berücksichtigt. Vor Ort werden die Wohngebäude aus einzelnen Elementen zusammengesetzt. Das spart nicht nur Baukosten, sondern reduziert auch den Lärm und die Bauzeit vor Ort. „Durch die serielle Bauweise schaffen wir zeitgemäßen Wohnraum, der perfekt in das Quartier passt. Und das in kurzer Zeit. Das ist für uns ein wichtiger Faktor, um ein Projekt dieser Größenordnung zu realisieren“, ergänzt Ulrich Schiller.

Zur Wettbewerbsmechanik: Fünf namenhafte Planungsbüros wurden mit der Erarbeitung von planerischen Konzepten zur Entwicklung des Quartiers beauftragt. Die anonym eingereichten Entwürfe wurden durch eine Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern unter Leitung des Architekten und Stadtplaners Prof. Carsten Lorenzen auf Grundlage sozialer, wirtschaftlicher und städtebaulicher Faktoren bewertet.

Die öffentliche Ausstellung des Siegerentwurfs findet bis zum 2. März 2018 im Stadtteilbüro Eidelstedt-Mitte der Stadtentwicklungsgesellschaft steg Hamburg mbH, Elbgaustraße 27 statt. Öffnungszeiten: Mo – Fr, 10.00 – 16.00 Uhr.


Weitere Teilnehmer des Architekturwettbewerbs:

1. Preisträger
Landschaftsarchitekturbüro:
Hahn Hertling von Hantelmann Landschaftsarchitekten GmbH BDLA, Hamburg
Mit Arbeitsgemeinschaft/Partner/Stadtplaner/Architekt:
eins:eins architekten, Hamburg

2. Preisträger

Landschaftsarchitekturbüro:
bbz landschaftsarchitekten berlin gmbh, Berlin
Mit Arbeitsgemeinschaft/Partner/Stadtplaner/Architekt:
DMSW Architekten, Dalhaus Müller Wehage Partnerschaft mbB, Berlin

3. Preisträger
Landschaftsarchitekturbüro:
FSWLA Landschaftsarchitekten GmbH, Düsseldorf
Mit Arbeitsgemeinschaft/Partner/Stadtplaner/Architekt:
Molestina Architektur Gesellschaft für Architektur mbH, Köln

Besetzung des Preisgerichts:

Fachpreisrichter/-innen


Susanne MetzBehörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Rolf SchusterDezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt, Bezirk Eimsbüttel
Siegfried BergLeitung Städtebau und Grundstücksmanagement Vonovia
Prof. Carsten LorenzenFreier Architekt, Berlin/Kopenhagen
Johanna Spalink-SieversFreie Landschaftsarchitektin, Hannover

Sachpreisrichter/-innen


Ulrich SchillerGeschäftsführung Region Nord Vonovia
Simon StreckerLeitung Projektentwicklung Neubau, Vonovia
Dagmar BahrSPD, Bezirksversammlung Eimsbüttel
Klaus HoffmannGrüne, Bezirksversammlung Eimsbüttel

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