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Wildblumenwiese
NABU

Kooperation zwischen Vonovia und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU)

Jeden Tag verschwinden rund 100 Tier- und Pflanzenarten für immer von der Erde. Der Verlust von Biodiversität bedeutet eine große Bedrohung für das Klima und die Menschheit, was Vonovia zum Handeln veranlasst hat. Mit einem Bestand von 212.000 Bäumen, 3,9 Millionen Quadratmetern Gehölz- und Pflanzenflächen, 14 Millionen Quadratmetern Rasenfläche sowie 334 Kilometern Hecken ergibt sich eine besondere ökologische Verantwortung für das Wohnungsunternehmen. Zugleich besteht ein erhebliches Potenzial und Reichweite, um sich aktiv an der Gestaltung der Zukunft zu beteiligen und wahrhafte Veränderungen zu bewirken.
Vonovia und dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) liegt es am Herzen, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner am Gezwitscher der Vögel und Summen der Bienen und Hummeln erfreuen können. Dafür sind biodiversitätsfördernde Maßnahmen unverzichtbar, welche die Kooperationspartner gemeinsam angehen.
Doch um derartige Ansätze zu etablieren und neue Qualitätsstandards im Mietumfeld zu schaffen, ist Unterstützung seitens der Politik notwendig, beispielsweise in Form von Entbürokratisierung und Aufstockung der Förderprogramme für eine umweltverträgliche Außenbereichsgestaltung.


Kooperation mit dem NABU
Rolf Buch, CEO von Vonovia, mit Vertretern des NABU bei einer Baumpflanzaktion in Bochum-Weitmar.
Kooperation mit dem NABU
Rolf Buch, CEO von Vonovia, mit Vertretern des NABU bei einer Baumpflanzaktion in Bochum-Weitmar.

Geschichte

Die Kooperation zwischen Vonovia und dem NABU startete 2019 und bezog sich zunächst auf das Bundesland Nordrhein-Westfalen. In direkter Nähe zur Unternehmenszentrale erprobten die Partner im Pilotquartier Bochum-Weitmar die Umsetzung entsprechender biodiversitätsfördernder Maßnahmen.

Mit Hilfe der Expertise des Projektpartners sowie der Zusammenarbeit vieler engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch ihre Ausbildung als Landschaftsgärtner oder –planer bei Vonovia ein besonders großes Interesse am Naturschutz haben, sind bereits etliche erfolgreiche Projekte wie die im Vorfeld eingeplanten Nisthilfen an sanierten Gebäuden und Aufwertungen des Wohnumfelds eingeleitet worden. Nach erfolgreichem Start ist die Kooperation mit dem NABU schließlich im Frühjahr 2021 bundesweit ausgebaut worden.


Kooperation mit dem NABU

Ziele

Gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. fördert Vonovia die biologische Vielfalt, schafft neue Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten und stärkt die Aufwertung des Wohnumfelds sowie die Lebensqualität im urbanen Raum. Mit einem Investitionsvolumen von 42,3 Millionen Euro fördert Vonovia die Entwicklung von 14 Schwerpunktquartieren mit rund 8.000 Wohnungen durch energetische Sanierungen und Wohnumfeld-Gestaltungen.

Insbesondere Quartiere stellen eine großartige Möglichkeit dar, um Projekte umzusetzen und zugleich Biodiversität zu fördern. Beispielsweise legen wir bei Vonovia mit Unterstützung des NABU Wilde Wiesen an und bieten mit Nisthilfen Rückzugsräume für Vögel und Insekten an Fassaden und auf Grünflächen.

Ökopädagogische Begleitungen wie Quartiersspaziergänge sollen dazu dienen, unsere Mieterinnen und Mieter für biodiversitätsfördernde Maßnahmen zu sensibilisieren. Die Pflanzung beispielsweise von Obstbäumen sowie das Erstellen von Wasserführungen und neuen Spielplätzen wertet das Wohnumfeld auf und impliziert zugleich auch soziale und bildungsfördernde Effekte.

Kooperation mit dem NABU

Kooperation in Hamburg

Geplant für die Zukunft

Mittels gezielter Mieterinformation möchten Vonovia und der NABU die Bewohnerinnen und Bewohner vermehrt zu biodiversitätsfördernden Thematiken wie der Wilden Wiese sowie über weitere Habitatstrukturen informieren. Des Weiteren sind im Rahmen der ökopädagogischen Begleitung Partizipationsformate wie Quartierspaziergänge und Events wie die BAT-Night am internationalen Fledermaus-Aktionstag in unseren Quartieren geplant.

Ferner werden unsere Fachexpertinnen und Fachexperten des Bereichs Wohnumfeld-Gestaltung gemeinsam mit dem NABU die Ausgestaltung von Biotopen zur Förderung der Biodiversität weiterentwickeln, um innerhalb der Quartiere eine Vielfalt an Arten und Lebensräumen und eine Vernetzung der Biotope untereinander zu fördern. Schulungen und Weiterbildungen der Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner sollen fortlaufend über Workshops gewährleistet werden, in denen entsprechendes Know-how für Bereiche wie nachhaltige Entwicklung und Pflege von Habitaten vermittelt wird.

Kooperation in Hamburg

Impulse für die Politik

Um gemeinsam ein Mehr an Artenvielfalt im urbanen Raum erzielen und unseren Mieterinnen und Mietern ein biodiversitätsförderndes Wohnumfeld offerieren zu können, sind gezielte Anpassungen der Rahmenbedingungen unverzichtbar. So wäre eine personelle und finanzielle Stärkung von Förderprogrammen zur Extensivierung und klima- und umweltverträglichen Umgestaltung von Außenbereichsflächen für nachhaltige und naturgerechte Wohnumfeldflächen wünschenswert. Des Weiteren sollte die Stärkung des Austauschs zwischen Umweltorganisationen und Wirtschaftsakteuren forciert werden, denn somit könnte gemeinsames klimafreundliches Agieren noch adäquater gestärkt sowie eine gemeinsame Informationsplattform etabliert werden.

Auch die Förderung von Maßnahmen zur Entsiegelung und zur Versickerung von Regenwasser mit dem Ziel, das Wasser im Kreislauf zu belassen, sollte vermehrt an Berücksichtigung erfahren. Ferner sollte eine Vereinfachung der Genehmigungen bei der Förderung von Recycling-Maßnahmen (Entsorgung von Lithium-Akkus und Kompostierung) erfolgen. Zudem wäre die Schaffung von einheitlichen Bewertungssätzen bei der Kompensation von Eingriffen im Unternehmenskontext (Wohnungsbau) seitens des Gesetzgebers wünschenswert, um einen größtmöglichen Effekt für Natur und Umwelt zu erreichen.

Gleichwohl sollte die Vermeidung und Verminderung von Eingriffen weiterhin Priorität haben. Bei sinnvoller Maßnahmenbündelung auf unternehmenseigenen Flächen hingegen ist das Ökokonto einer Realkompensation vorzuziehen.

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