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Selbstbestimmt leben: altersgerecht wohnen

Bochum, 19.10.2017. Ein selbstbestimmtes Leben zu führen, ist für die meisten Menschen ein grundsätzlicher Anspruch. Sich frei bewegen und frei entscheiden zu können, macht das Leben lebenswert. Im Alter wird der Körper jedoch schwächer. Vieles, was im Alltag bisher selbstverständlich war, wird beschwerlicher und besonders die Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt. Treppenstufen werden zu Hindernissen und rutschige Fliesen zu echten Gefahrenquellen. Bedenkt man den demografischen Wandel und den wachsenden Anteil älterer Menschen, so müssen Wohnungsmarkt und Wohnungsbau verstärkt an die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung angepasst werden. „Menschen wollen auch im Alter noch selbstständig in ihren Wohnungen leben“, sagt Jana Kaminski, Pressesprecherin bei Vonovia, Deutschlands größtem Immobilienunternehmen. „Um den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben erfüllen zu können, muss altersgerechter Wohnraum geschaffen werden.“

Eigene Maßnahmen

Um sich in seiner Wohnung sicher bewegen zu können, kann der Bewohner zunächst einige Dinge selbst umsetzen: Stolperfallen wie Teppiche oder Läufer sollten gut befestigt oder ganz entfernt werden. Bewegungsfreiheit erreicht man auch, wenn die Möbel nicht zu eng und keine Dekoartikel wie etwa Blumentöpfe im Weg stehen. Zudem steigert Sichtbarkeit die Sicherheit – eine gute Beleuchtung, z. B. auch mit Bewegungssensor, ist daher wichtig. Neben einem unsicheren Gang ist das Aufstehen im Alter häufig ein Problem, das mit einem enormen Kraftakt verbunden ist. Da hilft ein Bett mit komfortabler Höhe, das eventuell auch elektrisch verstellbar ist. In der gleichen Weise nützlich sind Haltegriffe in der Dusche, neben dem WC und neben dem Lieblingssessel. Zusätzliche Sicherheit in der Dusche geben ein rutschfester Belag und eine Sitzhilfe.

Bauliche Maßnahmen

„Um den Bewohnern den Alltag zu erleichtern, werden alle Neubauten von Vonovia mindestens barrierearm ausgestattet“, führt Jana Kaminski aus. Das bedeutet, dass es in den Wohnungen keine Absätze mit mehr als zwei Zentimetern gibt. Zudem werden Liftanlagen in die Gebäude eingebaut und die Wohnungs- und Eingangstüren werden für den besseren Zugang mit Rollatoren besonders breit angelegt. In bestehenden Wohnungen gibt es die Möglichkeit, das Bad barrierefrei umbauen zu lassen. Dazu gehören der Einbau einer bodenebenen Dusche und eines unterfahrbaren Waschbeckens sowie das Verlegen rutschmindernder Fliesen.

Soziale Maßnahmen

Auch auf sozialer Ebene gibt es Hilfestellungen. Da ältere Menschen häufig motorisch eingeschränkt sind, verlassen sie nicht mehr so oft die Wohnung. „Deshalb kooperieren wir mit Wohlfahrtsverbänden und Pflegediensten, die die Bewohner auf Wunsch versorgen“, erklärt Jana Kaminski. Außerdem werden zunehmend Gemeinschaftsräume in den Wohnhäusern etabliert, um eine soziale Einbindung zu ermöglichen.

Neben den genannten Maßnahmen verfolgt Vonovia aktuell zwei Pilotprojekte: zum einen den Einsatz eines mobilen Hausnotrufs, der wie eine Uhr getragen wird und im Ernstfall einen Notruf absendet; zum anderen die Integration von Assistenzsystemen gemäß „Ambient Assisted Living“-Konzept, die beispielsweise den Herd automatisch ausschalten oder Licht- und Temperatursteuerung übernehmen. „Ältere Menschen stehen vor vielen Herausforderungen, bei deren Bewältigung sie bestmöglich unterstützt werden sollten“, fasst Jana Kaminski zusammen.


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