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Servicemeldung

Damit alles passt: gut vorbereitet zur Wohnungsbesichtigung

  • Wichtige Dokumente mitbringen

  • Nachfragen und Interesse zeigen

  • Wohnung genau anschauen

Bochum, 04.07.2017 – Besichtigungstermin Montag, 17 Uhr. Eine Menschentraube schiebt sich durch die Wohnung, einer inspiziert das Bad, der andere testet die Fenster und ein weiterer löchert den Makler mit Fragen. Wohnraum ist vor allem in Großstädten knapp, deshalb sind oft Massenbesichtigungen die Regel. Wie bereitet man sich am besten auf den Termin vor und was sollte man auf jeden Fall dabei haben?

Unterlagen parat haben

Ein wichtiger Punkt ist schnell geklärt: Meist fordert der Vermieter zum Nachweis der Bonität die letzten drei Gehaltsabrechnungen. Sinnvoll ist es auch, eine Schufa-Auskunft mitzubringen sowie eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung oder eine Quittung über eingegangene Mietzahlungen vom vorherigen Vermieter. Alternativ sind auch Kontoauszüge möglich.

Handelt es sich bei dem Besichtigungsobjekt um eine Sozialwohnung, die mit öffentlichen Mitteln gefördert wird, dann sollte auch der Wohnungsberechtigungsschein dabei sein. Wer dem Vermieter oder Makler all diese Unterlagen vollständig übergeben kann, trägt damit zu einem reibungslosen Ablauf bei. Zudem zahlt sich Offenheit oft aus: Wer ein Instrument spielt oder ein Haustier besitzt, sollte das ebenso angeben wie die Anzahl der Personen, die einziehen sollen.

Relevante Fragen stellen

Zu einer guten Vorbereitung gehört auch, die wichtigsten Eckdaten der Wohnung im Kopf zu haben“, sagt Bettina Benner, Pressesprecherin von Vonovia, Deutschlands führendem bundesweit aufgestellten Wohnungsunternehmen. Man zeigt sein wahres Interesse an der Wohnung, wenn man sich für den Termin gut vorbereitet. Auch sinnvolle Fragen nach der Verkehrsanbindung, den Einkaufsmöglichkeiten und Schulen in der Umgebung oder seinen Pflichten als Mieter sind nicht verkehrt – am besten man notiert sich seine Fragen vorher auf einem Zettel.

Gut umschauen

Natürlich ist der Besichtigungstermin vor allem die Gelegenheit, sich eine Wohnung sehr genau anzuschauen und zu prüfen, ob sie den eigenen Bedürfnissen entspricht. Da zählen Fakten wie Größe, Grundriss und Ausstattung der Wohnung sowie Schnitt und Anzahl der Zimmer. „Am besten misst man die größten Möbelstücke vorher zu Hause aus“, rät Benner, „dann kann man vor Ort mit dem Zollstock nachprüfen, ob das Sofa oder der Kleiderschrank ins Zimmer passen.“

Der Interessent sollte auch darauf achten, ob die wichtigsten Räume wie Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer ruhig und hell genug ist. Idealerweise vereinbart man dazu einen Besichtigungstermin wochentags und bei Tageslicht. Wem es hilft, der kann auch einen Freund oder eine Freundin mitnehmen, damit noch ein weiteres Paar Augen mitschaut.

Wenn die Wohnung gefällt, sollte man das auch sagen – allerdings ist es nicht notwendig übermäßig zu schmeicheln. Nach der Besichtigung ist hilfreich selbst nachzufragen, wie der Vermieter sich entschieden hat, und nicht auf dessen Anruf zu warten. Am besten vereinbart man schon bei der Besichtigung, ab wann man anrufen kann. Das zeigt Interesse und Entschlossenheit. Und wenn alles klappt, steht einem Umzug ins neue Heim nichts mehr im Weg.


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