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Servicemeldung

Repräsentative TNS-Emnid-Studie: Elektro-Autos geben langsam Gas

• Gut ein Drittel der Deutschen (35 %) können sich den Kauf eines E-Autos in den nächsten fünf Jahren vorstellen

• Die unter 49-Jährigen sind modernen Antriebstechnologien gegenüber deutlich aufgeschlossener als die Generation 50 Plus

• Mehr als die Hälfte (53 %) der großen Haushalte wären bereit auf Strom-Autos umzusatteln

Bochum, 20.06.2017 – E-Bikes gehören inzwischen in vielen Haushalten zum Alltag. Aber wie sieht es mit E-Autos aus? Die Vorteile liegen auf der Hand. Die smarten Cars beziehen ihre Energie aus der Steckdose, verursachen keine Abgase und punkten mit hoher Umweltfreundlichkeit. Zudem sind sie leise und verglichen mit den Benzinern oder Diesel-PKWs günstig in der Haltung. Auch die Steuern und Versicherungsbeiträge schlagen deutlich geringer zu Buche. Allerdings sind die grünen Automobile noch sehr teuer in der Anschaffung. Auch die Ladezeiten, mit bis zu zehn Stunden, schrecken ab. Ebenso wie die geringen Speicherkapazitäten der Akkus. Sicherlich gewichtige Gründe, die dazu führen, dass viele Verbraucher bei der Anschaffung noch zögern. Das ergab eine repräsentative TNS Emnid-Studie, die von Vonovia, eines der führenden deutschen Wohnungsunternehmen, in Auftrag gegeben wurde.

Elektrofahrzeuge haben Zukunftspotential

Für die Verbraucher-Umfrage wurden im Zeitraum vom 31. Mai bis 01. Juni 2017 über 1.000 Personen aus allen Alters- und Berufsgruppen sowie verschiedenen Regionen in Deutschland interviewt. Demnach kann sich ein gutes Drittel der Deutschen vorstellen, innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Elektro-Auto anzuschaffen. 64 Prozent jedoch noch nicht. Dennoch hat das Thema Zukunftspotential. So startet z.B. der Bund demnächst mit einem 300 Millionen Euro umfassenden Förderprogramm den Aufbau von 15.000 Ladesäulen im ganzen Land. „Auch Vonovia prüft derzeit die Bereitstellung und Installation von Lademöglichkeiten”, erklärt Vonovia-Pressesprecherin Bettina Benner. Das Unternehmen erwägt an ausgewählten Standorten Stellplätze für Elektrofahrzeuge von Kunden, inklusive Ladesäulen, einzurichten.  

E-Cars polarisieren in den Bevölkerungsschichten

Vor allem Verbraucher unter 50 Jahren interessieren sich für die Strom-Autos. Laut TNS-Emnid-Studie könnten sich 45 % der 14 bis 29 jährigen sowie der 40 bis 49-jährigen einen Kauf vorstellen. Während die neue Technologie bei der Altersgruppe 50 bis 59 Jahre lediglich für 35 % und bei der Generation 60+ nur noch für 18 % interessant ist. Auch ein Blick auf die Schulbildung der Befragten zeigt: Das Thema polarisiert. 46 Prozent mit Abitur bzw. Universitätsabschluss stehen einer E-Car-Anschaffung aufgeschlossen gegenüber, während sich 74 % der Verbraucher mit Volks- oder Hauptschule gegen die moderne PKW-Alternative entscheiden. Diese Tendenz spiegelt sich auch beim Einkommen wider: Gute Verdiener mit mehr als 3.500 Euro Nettoeinkommen im Monat sind mit 51 % Befürworter der neuen Technologie. 86 % der Familien mit niedrigem Einkommen äußerten indes ein klares „Nein” auf Fragen zu eventuellen Kaufabsichten. Nach Bundesländern analysiert, rangieren die Sympathisanten in Schleswig Holstein (48 %) und Baden-Württemberg (44%) vorn. Schlusslicht ist Sachsen-Anhalt mit 10 %. Das belegt auch den deutlichen Unterschied bei der Betrachtung nach West (37%) und Ost (23%).

Förderung vom Staat: Umweltbonus für den Kauf

Spannend: In Familien mit mehr als vier Personen könnten sich 53 % den Kauf eines E-Mobils vorstellen. Denn gerade für Familien macht sich ein Elektroauto schnell bezahlt: Da die Reichweiten derzeit noch relativ gering sind, eignet es hervorragend für Menschen, die sich überwiegend in einem Radius von 80 Kilometern rund um den Wohnort bewegen. Darüber hinaus gibt es für Elektrofahrzeuge mit einer Zulassung nach dem 18. Mai 2016 eine Kaufprämie, den sogenannten Umweltbonus, vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Denn das Thema E-Mobilität ist inzwischen Chefsache: Die Bundesregierung will Deutschland bis 2020 als Leitmarkt mit mindestens einer Million Elektrofahrzeuge etablieren und ist entsprechend großzügig bei den Förderungen.

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