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Servicemeldung

Antennenwechsel: Aus DVB-T wird DVB-T2 HD

  • Antennenfernsehen bekommt neuen Übertragungsstandard
  • Umstellung beginnt am 29.03.2017 und dauert bis Mitte 2019
  • Für Kunden von Kabel- oder Satellitenfernsehen ändert sich nichts

Bochum, 14.02.2017 – Fernsehen gehört nach wie vor zu einem der beliebtesten Hobbys der Deutschen: Der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung zufolge guckte im Jahr 2016 jeder von uns durchschnittlich 223 Minuten Fernsehen pro Tag. Über Kabel, Satellit oder Antenne – in deutschen Wohnzimmern flimmert tagtäglich der Fernseher. Doch dieses Jahr wird umgestellt. Das bisherige Antennenfernsehen wird durch einen neuen Übertragungsstandard ersetzt. Aber was hat es damit auf sich? Wer ist von der Umstellung betroffen und wann ist es so weit? „Die Umstellung betrifft das bestehende DVB-T Antennenfernsehen. Dieses wird ab 29. März 2017 schrittweise durch den neuen Übertragungsstandard DVB-T2 HD ersetzt. Das heißt auch: Für Kunden von Kabel- oder Satellitenfernsehen ändert sich nichts.“, erklärt Bettina Benner. Die Pressesprecherin von Vonovia, Deutschlands führendem bundesweit aufgestellten Wohnungsunternehmen weiß, worauf sich Fernsehfreunde zukünftig „einstellen“ können.

Region für Region empfängt Full HD

Die neue Übertragungsart bietet mit Full HD eine bessere Qualität und auch mehr Programme als zuvor. Die Umstellung ist eine Reaktion auf den zunehmenden Zuschauerwunsch nach HD-Programmen und soll die bisherigen Übertragungsfrequenzen reduzieren. Der alte Standard des Antennenfernsehens, DVB-T, wird Schritt für Schritt abgelöst. Ende März fällt der Startschuss in verschiedenen Metropolregionen Deutschlands. Rund 40 öffentlich-rechtliche und private Programme machen den Anfang in den Ballungszentren: Bremen/Unterweser, Hamburg/Lübeck, Kiel, Rostock, Schwerin, Hannover/Braunschweig, Magdeburg, Berlin/Potsdam, Jena, Leipzig/Halle, Düsseldorf/Rhein/Ruhr, Köln/Bonn/Aachen, Rhein/Main, Saarbrücken, Baden-Baden, Stuttgart, Nürnberg und München/Südbayern. Zwischen Ende 2017 und 2018 folgen dann die Mittelzentren und bis Mitte 2019 wird die Umstellung auch in allen weiteren Regionen des Landes abgeschlossen sein. Dann werden alle terrestrisch übertragenen Programme, also all diejenigen, die auf der Erde und nicht via Satellit ausgestrahlt werden, nur noch in hochauflösender HD-Qualität gesendet. Wer Antennenfernsehen nutzt muss dann für private HD-Programme zahlen – wie Satellitenkunden.

Was muss man beachten?

Öffentlich-rechtliche Programme sind weiterhin über das Antennenfernsehen empfangbar – unverschlüsselt und ohne Kosten. Für die werbefinanzierten Programme der privaten Sender jedoch fallen ab Juli 2017 Zusatzkosten an. Diese betragen jährlich etwa 70 Euro. Wer sein Fernsehen in Zukunft weiterhin via Antenne empfangen möchte, muss außerdem in neue individuelle Empfangsgeräte investieren oder auf Kabel-, Satelliten- oder Onlinefernsehen umstellen – sonst droht ein Schwarzbild. Der neue Übertragungsstandard erfordert eine angepasste Empfangstechnik – die alten Geräte können im Regelfall nicht mehr benutzt werden. Informationen darüber, welche Geräte geeignet sind, finden sich hier: http://www.tv-plattform.de/de/dvb-t2-hd-geraeteliste. Wer bereits jetzt ein neues Empfangsgerät kauft, kann dieses bis zur Umstellung auch noch für die alte Übertragung nutzen.

Im noch in DVB-T übertragenen Antennenfernsehen informieren aktuell durchlaufende Einblendungen über die bevorstehende Umstellung. Weiterführende Hinweise zu Empfangsgebieten, dem Programmangebot und den konkreten Terminen kann man online auf dem offiziellen Informationsportal unter www.DVB-T2HD.de abrufen.

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