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TNS-Emnid-Studie: Ab in den Winterurlaub?

  • Die meisten Deutschen bleiben zuhause (81%)
  • Jüngere fahren eher in den Winterurlaub als ältere
  • Einkommensstarke Studienteilnehmer reisen mehr als einkommensschwache

Bochum, 18.01.2017 – In zahlreichen Bundesländern sind im Januar oder Februar für eine Woche die Schulen geschlossen – Winterferien. Rodeln, Ski fahren, ab in die Berge: Zu Jahresbeginn steht für viele Deutsche der Winterurlaub an. Oder nehmen die meisten ihren Urlaub doch lieber Ostern, im Sommer und zur Weihnachtszeit? Vonovia, Deutschlands führendes bundesweit aufgestelltes Wohnungsunternehmen, wollte dieser Frage genauer nachgehen und hat eine repräsentative Studie in Auftrag gegeben. Für die aktuelle TNS-Emnid-Umfrage wurden deutschlandweit über 1.000 Teilnehmer jeden Alters, aus Ost und West danach befragt, ob sie in diesem Jahr in den Winterurlaub reisen.

Das Ergebnis der Befragung spricht eine deutliche Sprache: Die Deutschen bleiben in diesem Winter am liebsten daheim. 84% wollen den Winter zuhause verbringen, nur 12% haben eine Reise geplant. In der eigenen Wohnung schön gemütlich machen, Winterspaziergänge durch den eigenen Kiez, vor der Haustür einen Schneemann bauen – die kalte Jahreszeit wollen die mit Abstand meisten in der Heimat genießen.

Die Studienergebnisse im Detail

So deutlich das Umfrageergebnis auch ist, so interessant sind auch die Nuancen, die sich ablesen lassen. In den alten Bundesländern z.B. zeigt sich der allgemeine Trend zum zuhause bleiben noch deutlicher: 88% der Befragten aus Westdeutschland verzichten auf Ruhetage im Schnee, nur 10% wollen verreisen.

In den neuen Bundesländern ist das Interesse am Winterurlaub hingegen etwas größer – 24% der Studienteilnehmer wollen wegfahren, aber auch hier sparen sich 69% die Urlaubstage lieber. Männer und Frauen sind sich bei dieser Frage einig, Unterschiede gibt es aber beim Alter. Das größte Interesse an einem Winterurlaub zeigt die jüngste Altersgruppe der Studienteilnehmer, die 14-29jährigen. 24% werden diesen Winter verreisen, 74% verzichten darauf. Bei den Jüngeren steht das Ski fahren vermutlich besonders hoch im Kurs. Das lässt sich auch daran beobachten, dass die Befragten, die noch zur Schule gehen am ehesten in den Winterurlaub reisen – 35%. Mit 65% entscheiden sich in dieser Gruppe die wenigsten gegen ein Reisevergnügen mit Schnee und Eis. Zum einen hat diese Altersgruppe dank ihrer Winterferien auch am ehesten Freizeit und zum anderen organisieren viele Schulen Skifahrten. Da ergibt sich der Winterurlaub fast von allein.

Eine weitere nachvollziehbare Erkenntnis der Studie ist, dass unter den Alleinstehenden das geringste Interesse am Wintertrip besteht. Nur 6% der Befragten, die angegeben haben in einem Einpersonenhaushalt zu leben, werden diesen Winter verreisen. Bei Familien in Vierpersonenhaushalten waren es immerhin 22% und damit deutlich mehr als im Durchschnitt der Befragung (12%). Die Entscheidung, ob ein Winterurlaub geplant ist oder nicht, ist auch eine Frage des Geldes. So zeigt sich – je höher das Haushaltsnettoeinkommen der Studienteilnehmer, desto größer ist auch die Bereitschaft, in den Winterurlaub zu reisen. Ob man nun in die Berge fährt oder nicht, Ski fahren möchte oder eben nicht, Urlaub in Winterorten macht oder lieber zuhause bleibt – die kalte Jahreszeit kann man sich überall schön gestalten. 

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