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Servicemeldung

TNS-Emnid-Studie: Wer kauft dieses Jahr einen Weihnachtsbaum?

  • Jeder zweite Deutsche möchte einen Christbaum
  • Familien schlagen eher zu, als Paare und Singles
  • Weihnachtsbäume sind bei Jüngeren hoch im Kurs

Bochum, 08.12.2016 – Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum – zumindest für jeden zweiten Deutschen gehört er zu Weihnachten wie die Geschenke, der Braten oder die Gemütlichkeit. Das hat eine aktuelle TNS-Emnid-Umfrage ergeben. Die repräsentative Studie ist von Vonovia, Deutschlands führendem bundesweit aufgestellten Wohnungsunternehmen in Auftrag gegeben worden. Über 1.000 Deutsche jedes Alters, aus Ost und West, alt und jung wurden danach befragt, ob sie dieses Jahr einen Weihnachtsbaum kaufen wollen. Für 50% der Umfrageteilnehmer führt daran kein Weg vorbei – 49% von ihnen verzichten auf einen Christbaum in der Wohnung. Auf den ersten Blick ein ausgeglichenes Ergebnis, die Studie führte jedoch noch weitere Erkenntnisse zu Tage…

Die Ergebnisse der Umfrage im Detail

Der aktuellen Emnid-Studie von Vonovia zufolge, sind die Deutschen geteilter Meinung - die eine Hälfte hat vor, dieses Jahr einen Weihnachtsbaum zu kaufen, die andere hat sich dagegen entschieden. Dabei fällt auf: Christbäume sind vor allem bei den jüngeren Umfrageteilnehmern beliebt. 58% der 30-39jährigen werden sich einen kaufen, wohingegen bei den Älteren, den über 60jährigen, nur 41% vorhaben, sich eine Nordmanntanne ins Wohnzimmer zu stellen. Ein weiteres Ergebnis der Studie erscheint nachvollziehbar. Singles würden zumeist auf einen Weihnachtsbaum verzichten – zumindest in den eigenen vier Wänden. Nur 18% wollen für sich selbst einen Baum kaufen. Es zeigt sich auch, je größer der Haushalt, desto eher wird ein Weihnachtsbaum angeschafft. Bei den Paaren sind es schon 51%, bei den Familien und Wohngemeinschaften mit drei Personen 65% und bei Vier-oder mehr-Personenhaushalten entscheiden sich sogar 69% der Befragten für einen Weihnachtsbaum.

Die Umfrageergebnisse zeigen auch: Ob ein Weihnachtsbaum gekauft wird oder nicht, ist nicht zuletzt eine Frage des Geldes. In Haushalten, die mit einem Nettoeinkommen von unter 1.000€ wirtschaften müssen, planen nur 28% die Anschaffung eines Tannenbaums, wohingegen bei Umfrageteilnehmern, deren Haushaltsnettoeinkommen über 3.500€ liegt 69% einen solchen erwerben wollen. Bei den Einkommensschichten dazwischen, nimmt die Bereitschaft für einen Weihnachtsbaum Geld zu bezahlen immer mehr zu. Bei einem gemeinsamen Nettoeinkommen von 1.500€-2.000€ sind es bereits rund ein Drittel der Studienteilnehmer (32%), bei 2.000€-2.500€ mit 53% schon mehr als die Hälfte und bei denjenigen, die monatlich 2.500€-3.000€ zur Verfügung haben sind es schon 62%.

Hinsichtlich der Herkunft der Umfrageteilnehmer lassen sich keine besonderen Auffälligkeiten feststellen. Zwar scheint der Weihnachtsbaum in den neuen Bundesländern noch etwas enger zum Fest dazuzugehören, der Unterschied fällt aber nur gering aus. Während im Westen des Landes 49% angegeben haben, einen Christbaum für zuhause kaufen zu wollen, sind es im Osten 53%. Die Ausreißer der Befragung sind allesamt im Ostteil Deutschlands zu finden. So gaben mit 78% in Mecklenburg-Vorpommern und 75% in Brandenburg in jenen Bundesländern die meisten Befragten an, einen Weihnachtsbaum zu kaufen, während es in Thüringen mit 32% die wenigsten waren. Generell werden am liebsten Nordmanntannen als Weihnachtsbaum aufgestellt - günstiger sind Blaufichten und Rotfichten. Während die Nordmanntannen dem Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger zufolge für 18 – 23 Euro pro laufenden Meter verkauft werden, kosten die Blaufichten 11 – 14 Euro und die Rotfichten 6 – 9 Euro je Meter. Ob Fichte oder Tanne, mit Weihnachtsbaum oder ohne, aufwändig geschmückt oder schlicht gehalten – Weihnachten steht endlich vor der Tür! 

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